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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Vom Hasetor bis zur Martinistraße kommt das große Verkehrsgedränge
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Horst Höweler: Vom Hasetor bis zur Martinistraße kommt das große Verkehrsgedränge

Im Zusammenhang mit den " großen Straßen", die im Jahre 1968 mit der Autobahn " Hansalinie" und der Europastraße 8 auf Osnabrück zustreben, richtete sich bisher der Blick vor allem auf die Anschlußstraßen, die aus der Stadt herausführen, um die Verbindung mit der Hansalinie und der " E 8" herzustellen. Es ist jedoch nicht zu leugnen, daß dieses umfassende Straßenbauprogramm auch erhebliche Auswirkungen auf die innerstädtische Verkehrsstruktur haben wird und nicht zu unerheblichen Verlagerungen der bisherigen Verkehrsschwerpunkte führt.
Während bisher die Iburger Straße die Hauptlast des Verkehr von und nach Süden trägt und auf der Bremer Straße der Hauptverkehr von und nach Norden liegt, werden nach der Fertigstellung der Autobahn " Hansalinie" und nach dem Ausbau der Europastraße 8 zwischen dem Lotter Kreuz und dem westlichen Anknüpfungspunkt von Osnabrück die Hansastraße und der Straßenzug Obere Martinistraße - Martinistraße die westlichen Träger des von den " großen Straßen" nach Osnabrück flutenden Verkehrs sein.
Diese Umstrukturierung der Osnabrücker Verkehrsströme hat Professor Schlums bereits in der Fortschreibung des Generalverkehrsplanes für die Stadt Osnabrück in der Form berücksichtigt, daß er den sechsspurigen Ausbau des Stadtringes zwischen dem Hasetor und der Kreuzung Martinistraße - Wall - Neuer Graben empfiehlt. Ein großzügiger Ausbau also zwischen den beiden Punkten des Stadtrings, auf die in naher Zukunft die " geballte Kraft" des nach Osnabrück einstrebenden Verkehrs trifft.
In diesem Zusammenhang ist auch der Antrag der SPD-Fraktion zu verstehen, der in der nächsten Sitzung des Rates der Stadt am Dienstag zur Debatte stehen wird und darauf hinausläuft, konkrete Planungen für den Ausbau des Stadtringes zwischen dem Heger Tor und dem Rißmüllerplatz zu entwickeln und die dafür erforderlichen Kosten im Haushaltsplan für das nächste Jahr zu veranschlagen.
Obwohl die Verwirklichung eines solchen Vorhabens bei der augenblicklichen Finanzsituation der Stadt im wesentlichen eine Frage des Geldes ist, so möchten wir doch dringend vor irgendwelchen " Übergangslösungen" warnen. Wenn man jetzt an Ausbau des Abschnittes zwischen Heger Tor und Rißmüllerplatz herangeht, so sollte das nur mit einer zukunftssicheren Planung geschehen.
Das um so mehr, als sich in diesem Abschnitt noch zusätzliche Verkehrsbelastungen durch den Verkehr von der Natruper Straße und von der Lotter Straße ergeben. Auch der Ausbau des   Rißmüllerplatzes und des Platzes vor dem Heger Tor müßte so   erfolgen, daß zu einem späteren Zeitpunkt jeweils dreispurig   Richtungsfahrbahnen in der Verlängerung auf der Kreuzung   Martinistraße - Wall - Neuer Graben bzw. in der Verlängerung   auf das Hasetor angeschlossen werden können.
Das mag bei der augenblicklichen Verkehrsbelastung dieses Straßenzuges möglicherweise überspannt wirken, aber auf der anderen Seite ist zu bedenken, daß wir uns bei allen bisherigen Verkehrsplanungen nach ihrer Verwirklichung noch nie den Vorwurf einer zu großzügigen Lösung machen konnten - im Gegenteil!
Es mag sein, daß sich bei einem solchen Ausbau einige unangenehme Begleiterscheinungen ergeben - denn ohne das Fällen des einen oder anderen Baumes wird es nicht abgehen.   Von größerer Bedeutung ist jedoch die möglichst rechtzeitige   Anpassung auch des innerstädtischen Verkehrsnetzes an die auf   uns zukommende Umpolung der Verkehrsströme. Wenn der   zusätzliche Verkehr erst da ist, wird es nur unter größten   Schwierigkeiten möglich sein, die Straßen zu verbreitern. Die   Stadt sollte daher alles tun, um die erforderlichen Maßnahmen   rechtzeitig einzuleiten.


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