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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Nordamerika wächst im Zoo
 
Bald wieder Wölfe im Zoo
Zwischenüberschrift:
Nordamerika-Landschaft wächst – Teileröffnung im Sommer
Artikel:
Kleinbild
 
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Originaltext:
Osnabrück. Die Nordamerika-Landschaft im Zoo wächst. Schon diesen Sommer sollen die ersten Tiere einziehen, nämlich Bär, Wolf und Bison. Etwa 3, 5 Millionen Euro kostet der Bau der Anlage, die im Sommer 2018 komplett fertig sein soll. Zwischen den hohen Buchen im Osnabrücker Zoo tut sich etwas. Wo bis 2016 Wölfe, Polarfüchse und verschiedene Vogelarten lebten, wächst

Osnabrück. Auf 3, 5 Hektar Fläche wächst das, was im Moment mit dem Namen Nordamerika-Landschaft nur einen Arbeitstitel trägt, aber schon ab Sommer die ersten Tiere beherbergen soll. Bär, Wolf und Bison werden die Erstbewohner der Anlage sein, mit der der Zoo ein großes Stück seines alten Teils an die Anforderungen moderner Tierhaltung heranführt. Was den Landschaftsgärtnern einige Mühe bereitet, ist für den Zoo laut Geschäftsführer Andreas Busemann ein wahrer Glücksfall die hügelige Landschaft mit dem alten Baumbestand. Die Topografie und der Baumbestand eignen sich perfekt für eine Nordamerika-Landschaft. Und energetisch können wir auf einem niedrigen Level bleiben, denn die nordamerikanischen Tierarten brauchen keine beheizten Innenbereiche″, erläutert Busemann den Gästen bei einer Baustellenbegehung.

Für die Besucher erschlossen wird die Anlage über Stege, von denen der Blick ungehindert in die Anlagen der Bären, Wölfe und Bisons gehen kann. So werden auch die Abgrenzungen zwischen den Tierarten weitestgehend aus dem Sichtbereich der Besucher verschwinden.

In der Nordamerika-Landschaft werden rund elf Tierarten leben″, kündigt Zoodirektor Michael Böer an. Soweit möglich, sollen einige Tierarten miteinander vergesellschaftet werden. Böer nennt hier Polarfüchse und kanadische Schwarzbären. Zusätzlich soll in der Nordamerika-Landschaft ein Rotationsprinzip eingeführt werden. Polarwölfe, Schwarzbären und Polarfüchse leben auf benachbarten Anlagen. Diese sind so konzipiert, dass wir den Tierbesatz auf den Anlagen wechseln können″, erläutert Böer das Vorgehen. Für die Tiere sei dies ein besonderer Mehrwert, da sie so neuen positiven Reizen wie Gerüchen und einer wechselnden Umgebung ausgesetzt seien.

Aber noch haben die Bauarbeiter auf der hügeligen Fläche das Sagen. Wenn die Nordamerika-Landschaft im Sommer 2018 komplett fertiggestellt ist, werden sie etwa 3, 5 Millionen Euro verbaut haben. In den nächsten Wochen können die Besucher beobachten, wie Mauern und Teich am Bärengehege und die Bodenplatte am Bisonstall entstehen. Bei passender Witterung starten außerdem die Einfriedungsarbeiten am Wolfsgehege.

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Bildtext:
Den aktuellen Baufortschritt der Nordamerika-Landschaft im Osnabrücker Zoo erläuterte Geschäftsführer Andreas Busemann (rechts).

Der Rohbau der Bärenhöhle für den Winterschlaf der Tiere ist fertig.

Fotos:
David Ebener

Autor:
dk


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