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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Streit als Vorgeschmack
Zwischenüberschrift:
Religionskongress an der Uni
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Einen Vorgeschmack auf die Streitgespräche beim Osnabrücker Religionskongress in zwei Wochen lieferten Generalvikar Theo Paul und der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde in Osnabrück, Michael Grünberg, am Montagnachmittag bei der Vorstellung des Kongressprogramms. Man kann sich nur treu sein, wenn man sich permanent verändert″, erklärte Paul, als es um die Reformen innerhalb der Religionen ging. Die Formen können sich ändern, die Inhalte nicht.″

Grünberg widersprach: Das stimmt leider überhaupt nicht.″ Reinhold Mokrosch vom Runden Tisch der Religionen schlug sich auf Grünbergs Seite dass Juden keine Bestattungen auf See oder im Weltraum akzeptierten, imponiere ihm. Außerdem hoffe er, dass die Diskussionen bei der Veranstaltung an der Uni Osnabrück möglichst konkret würden. Die Universität hat die Veranstaltung zusammen mit der Stadt, dem Runden Tisch der Religionen und Vertretern aus Christentum, Judentum und Islam anlässlich des Reformationsjahres organisiert. Ein Höhepunkt werden eine Podiumsdiskussion mit Ministerpräsident Stefan Weil am Mittwoch, 22. Februar, um 19.30 Uhr und das Osnabrücker Friedensgespräch mit dem EKD-Ratsvorsitzenden Heinrich Bedford-Strohm am Donnerstag, 23. Februar, um 19 Uhr.

Ich glaube, dass Religionen ein Potenzial zur Lösung von Konflikten haben″, sagte der Osnabrücker Oberbürgermeister Wolfgang Griesert. Silvia Hosch vom Institut für Islamische Theologie stellte fest, es sei ein wichtiges Zeichen, dass alle drei Religionen gleichberechtigt vertreten seien. Das ist ein Gespräch auf Augenhöhe.″

Kongress Religionen, Reformen und gesellschaftlicher Wandel in Politik, Wirtschaft, Bildung″, 22. und 23. Februar. Anmeldung unter kongress-2017@ uni-osnabrueck.de oder Tel. 05 41/ 9 69 42 85.
Autor:
swi


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