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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Ärzte in der Flüchtlingshilfe
Zwischenüberschrift:
Malteser-Migranten-Medizin zieht Bilanz für 2016
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Seit 2008 leistet das ehrenamtliche Ärzteteam der Malteser-Migranten-Medizin (MMM) Osnabrück medizinische Nothilfe für Menschen ohne gültigen Aufenthaltsstatus oder ohne Krankenversicherung. 2016 kam der Einsatz in der Flüchtlingshilfe hinzu, berichten die Malteser in ihrem Jahresbericht.

Die sechs MMM-Ärzte behandelten 2016 anonym allgemeinmedizinisch, internistisch und kinderärztlich 59 Patienten, vorwiegend aus Mittel- und Osteuropa, Afrika und Asien. Unter anderem wurden 19 Schwangerschaften begleitet. Wir konnten weiter auf die gute Zusammenarbeit mit Behörden, Verbänden, Apotheken, Fachärzten und Krankenhäusern bauen″, zog Teamsprecher Dr. Horst Butke eine positive Bilanz.

Eine zusätzliche Aufgabe fand sich in der Flüchtlingshilfe: In den Malteser-Notunterkünften in Diepholz und Osnabrück übernahm das Team spontan die Aufnahmeuntersuchungen und bot später wöchentliche Sprechstunden an, für die fünf weitere ehrenamtliche Ärzte gewonnen werden konnten.

Bei unseren 55 Einsätzen haben wir vor allem Eltern mit Kindern und junge Männer versorgt. Trotz der Sprachbarrieren gab es keine Probleme. Alle Patienten waren sehr freundlich und dankbar. Die größte Herausforderung für uns Ärzte war die Diagnose von Hauterkrankungen bei unseren dunkelhäutigen Gästen. Da müssen wir uns wohl einmal fortbilden″, blickte Teamsprecherin Dr. Sigrid Pees-Ulsmann launig zurück.

Die Malteser bitten die Bevölkerung darum, derart bedürftige Menschen zu vermitteln. Die Sprechstunde ist dienstags von 10 bis 12 Uhr in der 5. Etage der Arbeitsmedizinischen Beratungsstelle, Detmarstraße 6–8. Kontakt unter Telefon 05 41/ 3 26-47 79 oder 05 41/ 5 05 22-0 (außerhalb der Sprechstunde).
Autor:
pm


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