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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
„Platz der Deutschen Einheit″ bleibt ein Unbekannter – selbst für Google Maps
Zwischenüberschrift:
Die Osnabrücker sprechen weiter von „Theatervorplatz″
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Seit mehr als sechs Jahren heißt er nun schon so, doch kaum einer kennt ihn unter diesem Namen: den Platz der Deutschen Einheit vor dem Osnabrücker Theater. Nicht einmal Google kann mit dieser Bezeichnung etwas anfangen.

Am 3. Oktober 2010 pünktlich am Nationalfeiertag enthüllte der damalige Oberbürgermeister Boris Pistorius das neue Straßenschild. Der Platz vor dem Theater in Osnabrück heißt seither offiziell nicht mehr Domhof, sondern Platz der Deutschen Einheit.

Allerdings hat sich der Name nicht durchgesetzt. Den meisten Osnabrückern ist er fremd. Sie kennen den Platz schlicht als Theatervorplatz. So wird er zum Teil sogar in offiziellen Schriftstücken genannt, auch wenn diese Bezeichnung in keinem amtlichen Stadtplan auftaucht.

Wer am Platz der Deutschen Einheit verabredet ist und nicht weiß, wo er hinmuss, zückt sein Smartphone und sucht in der Regel bei Google Maps. Doch auch dieses Mittel führt nicht zum Ziel. Nach mehr als sechs Jahren hat es der Kartendienst noch immer nicht geschafft, den Namen einzupflegen. Wer bei Google Maps nach dem Platz der Deutschen Einheit sucht, bekommt folgendes Ergebnis: Wir konnten Osnabrück, Platz der deutschen Einheit nicht finden.″ Unbekannt ist Google freilich auch die Suchanfrage Theatervorplatz Osnabrück″. Dafür führt die naheliegende Eingabe von Theater Osnabrück″ den Suchenden problemlos zum Ziel.

Straßenumbenennungen vermeidet die Stadt möglichst, denn sie bringen Ärger von Anwohnern. Folglich bleiben dem Rat der Stadt für Benennungen neben den Straßen in Neubaugebieten nur Plätze, die noch keine Adresse und auch postalische Funktion haben. Diese Bedingungen erfüllte 2010 der Platz der Deutschen Einheit denn dort ist nichts und niemand gemeldet. Das Theater (Hausnummer 10/ 11) und der Sitz des Bistums (Hausnummer 12) gehören weiter zur Straße Domhof.

Bildtext:
Das Straßenschild ist seit Jahren da, aber vielen Osnabrückern noch nie aufgefallen.

Foto:
Archiv/ David Ebener
Autor:
yjs


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