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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Das Fischsterben hat ein Ende
Zwischenüberschrift:
In der Düte ist wieder Leben
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Das Fischsterben hat ein Ende - In der Düte ist wieder Leben - bei Hellern wurden in das geklärte Wasser 16 Zentner Fische ausgesetzt
In der Düte schwimmen wieder Fische. Gestern vormittag wurden von den Gewässerwarten Barthold und Arens 16 Ztr. Plötze und Brassen lebend in den Flußlauf bei Hellern ausgesetzt. Mit diesen Fischen soll erprobt werden, ob - nach umfangreichen Klärmaßnahmen - Wasserorganismen in der Düte wieder existieren können. In den letzten Jahren war das Wasser der Düte durch Industrieabwässer derartig verunreinigt worden, daß ein großes Fischsterben einsetzte.
Die 16 Zentner der Fische, die gestern vormittag in der Düte ausgesetzt wurden, schwammen noch 24 Stunden vorher munter im Steinhuder Meer. Dort waren sie gefangen worden - junge Fische von etwa 10 cm Länge, und auch ausgewachsene Fische mit einem Gewicht von 500 Gramm. In drei Fischtransportbehältern wurden sie an die Düte transportiert und dort ausgesetzt. Fast alle Fische fühlten sich sofort wieder wohl, als sie in ihr Element eintauchten.
- Das Aussetzen der Fische war erst durch aufwendige Klärmaßnahmen am Dütewasser sinnvoll geworden. Die Klöckner-Werke Georgsmarienhütte haben durch eigene Anlagen das Wasser geklärt, das in die Düte abgeleitet werden soll. Die Fäkalabwässer werden an die Verbandskläranlage " Obere Düte" weitergeleitet. Temperatur und chemische Beschaffenheit der wieder in die Düte geleiteten, geklärten Abwasser unterliegen zum Schutz des Tier- und Pflanzenlebens in der Düte genau festgelegten und regelmäßig kontrollierten Mindestanforderungen der Behörden.
Durch Vorschriften der Behörden wurden die Industriebetrieb gezwungen, ihr verbrauchtes Wasser zu klären, bevor es wieder in die Flußläufe zurückgeleitet wurde. Mit diesen Maßnahmen soll das Fischsterben in den Flüssen aufgehalten werden und - wie jetzt in der Düte - soll auch wieder neuer Fischbestand angesiedelt werden, sobald die Wasserqualität es gestattet.
Daher ist es sehr begrüßenswert, daß mit der finanziellen Unterstützung der Klöckner-Werke die Niedersächsisch-Westfälische Anglervereinigung wieder Fische in der Düte ausgesetzt hat. Noch bleibt offen, ob sich die ausgesetzten Plötzen und Brasse im Dütewasser wohlfühlen. Dann können auch wieder Edelfische angesiedelt werden.


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