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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Weniger Autofahrer in die Radarfalle getappt
Zwischenüberschrift:
Stadt nimmt 1,1 Millionen Euro ein, Landkreis 1,5 Millionen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. In Osnabrück sind im vergangenen Jahr deutlich weniger Menschen bei Verkehrsvergehen geblitzt worden. Trotzdem füllte sich das Stadtsäckel durch eingenommene Bußgelder noch um rund 1, 1 Millionen Euro, der Landkreis nahm 1, 5 Millionen Euro ein.

Das geht aus den Statistiken hervor, die Stadt- und Landkreisverwaltung unserer Redaktion auf Nachfrage zur Verfügung gestellt haben. Demnach wurden im Jahr 2016 exakt 53 498 Autofahrer bei Geschwindigkeitsübertretungen in der Stadt erwischt. In der überwiegenden Zahl der Fälle tappten die Sünder dabei in die Falle mobiler Messgeräte. Aus den Autos der Verkehrsüberwachung blitzte es 32 578-mal, die festen Starenkästen fotografierten derweil 20 920-mal Menschen hinter Windschutzscheiben.

Auffällig ist, dass es 2015 noch knapp 10 000 Fälle mehr gab. Vor allem die Zahl der bei den stationären Blitzern erwischten Raser ging um fast 9000 zurück. Nach Angaben einer Sprecherin der Stadtverwaltung schwanke diese Zahl in der Regel um 2000 bis 3000. Sie vermutet, dass der starke Rückgang mit einer baustellenbedingten Veränderung an der Hansastraße zusammenhängt. Kurz hinter dem dortigen Starenkasten ist seit einiger Zeit eine Ampel eingerichtet. Dadurch ist die Geschwindigkeit der Autofahrer sehr angepasst, beziehungsweise stehen die Autos durch einen Rückstau bei Rot sogar, sodass bei diesem Blitzer deutlich weniger Geschwindigkeitsübertretungen gemessen wurden″, so die Sprecherin.

Die unfreiwillig geschossenen Porträtfotos hatten für die Stadtkasse auch im Jahr 2016 wieder einen positiven Effekt. Zwar gingen die Einnahmen im Vergleich zum Vorjahr um rund 150 000 Euro zurück ins Stadtsäckel fielen jedoch nach wie vor 1, 15 Millionen Euro.

Über 1, 5 Millionen Euro kann sich hingegen der Landkreis Osnabrück freuen, bei dem das Niveau der Einnahmen durch gemessene Geschwindigkeitsverstöße im Vergleich zum Vorjahr ungefähr gleich geblieben ist. 33 657 gemessene Fälle von überhöhter Geschwindigkeit wurden dabei festgestellt und damit etwa 1000 mehr als 2015. Auch im Landkreis wird mit mobilen und stationären Blitzern gearbeitet. Während die Starenkästen 7283-mal auslösten (2015: 10 399), wurden 26 374 Geschwindigkeitssünder von mobilen Messanlagen des Kreises und der Polizei erwischt (2015: 22 216). Die Zahl der verhängten Fahrverbote verringerte sich von 589 im Jahr 2015 auf nunmehr 534.

Weitere Berichte und Analysen zu den
Themen Verkehr und Kriminalität finden sie im NOZ-Portal Sicher leben″
Autor:
Sebastian Philipp


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