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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Kein Wohnungsbau am Limberg
Zwischenüberschrift:
Ratsherren stellen Gewerbe-Pläne infrage
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Sollten auf dem Kasernengelände am Limberg nicht doch Wohnungen gebaut werden? Diese Frage eines Ratsneulings führte im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt zu einer längeren Diskussion. Am Ende blieb es bei der bisherigen Planung im Norden Gewerbe, im Süden Freizeit und Sport.

Wir sind im elften Jahr″, stöhnte die Ausschussvorsitzende Anette Meyer zu Strohen (CDU) und erinnerte an einen langen Planungsprozess, dem ein Bürgerdialog vorausgegangen war. Die Beschlussempfehlung sah vor, dass der Ausschuss den neuen Bebauungsplan und die Änderungen im Flächennutzungsplan für die Öffentlichkeitsbeteiligung freigeben sollte. Doch dann löste Michael Kopatz von den Grünen mit seiner Frage nach der Wohnbebauung eine längere Diskussion aus.

Der Ratsherr, der hauptberuflich am Wuppertal-Institut arbeitet, erinnerte an die Wohnraumknappheit und regte an, einen Teil der Kasernenflächen für den Wohnungsbau zu reservieren. Unterstützung bekam er von Oliver Hasskamp (FDP), der ebenfalls neu im Rat ist, und von Wulf-Siegmar Mierke (UWG/ Piraten), der den gesamten Planungsprozess schon begleitet hat.

Es gebe einen hohen Bedarf an Flächen für Wohnen und Gewerbe, erklärte Franz Schürings, der Leiter des Fachbereichs Städtebau. Für den Wohnungsbau habe die Stadt aber an anderer Stelle Möglichkeiten geschaffen, vor allem in der Landwehr-Kaserne. Für Gewerbeflächen gebe es in Osnabrück aber kaum noch Spielräume.

Volker Bajus (Grüne) und Ulrich Hus (SPD) sprachen sich dafür aus, das begonnene Verfahren so weiterzuführen, wie es im Beteiligungsprozess mit den Bürgern festgelegt worden sei. Die Ausschussvorsitzende Anette Meyer zu Strohen warnte, dass es bei einer Neuplanung zu erheblichen Verzögerungen kommen würde.

Am Ende kam es zur Abstimmung des Verwaltungsvorschlages, nach dem die Pläne für Gewerbe, Freizeit und Sport öffentlich ausgelegt werden sollen. Einstimmig votierte der Ausschuss dafür, und die drei Ratsherren Kopatz, Hasskamp und Mierke enthielten sich.

Bildtext:
Für Gewerbe, Freizeit, Sport: die Limberg-Kaserne.

Foto:
Ebener
Autor:
rll


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