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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Studenten präsentieren viele Eigenkompositionen
Zwischenüberschrift:
Abwechslungsreiche Leistungsschau bei der Pop!Stage und der Jazz!Night
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Marlene Michalski lässt ihren Bass melodisch singen, dann zupft sie ihn rhythmisch, groovend, lässig-versiert, als stände sie schon seit Jahren auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Dabei hat sie gerade erst angefangen, am Institut für Musik (IfM) zu studieren. Als Erstsemester spielt sie jetzt in der Combo, die sich der Musik des amerikanischen Musikers Prince widmet.

Ihr professionelles Outfit und das selbstsichere Auftreten der Osnabrücker Musikerin sind allerdings der Tatsache geschuldet, dass Marlene tatsächlich schon zahlreiche Auftritte hinter sich hat: Als Pianistin zusammen mit Marie Katzer oder in der Band der Sängerin C′est Lena!. Jetzt studiert sie und hebt das Niveau, auf dem die IfM-Studierenden eh schon musizieren.

Seit fast zehn Jahren zelebriert das IfM seine Leistungsschauen am Ende des Semesters. Die Qualität des Dargebotenen steigt ständig. Im Studienprofil Pop stehen wieder diverse Stilrichtungen auf dem Programm: Blues, Rock, Soul, Singer/ Songwriter, Psychedelic Rock, Elektro-Beatz, Country, Hip-Hop, Fusion. Natürlich spürt man, dass so mancher Studierende im ersten Semester noch in der Findungsphase steckt und mit seiner Stimme vielleicht in einer Popformation besser aufgehoben wäre als in einer Countryband. Automatisch landen sie aber mit der Zeit in der richtigen Abteilung″.

Interessante Neuerung seit dieser Pop! Stage: Außer bei den puren Vocaltruppen (A cappella und Chor), die noch Fremdkompositionen interpretieren dürfen, sind die Studierenden jetzt angehalten, nur noch selbst geschriebene Songs einzustudieren und vorzutragen. Das kreative Potenzial in unserem Studienprofil ist richtig hoch. Dem wollen wir mit dieser Regelung Rechnung tragen″, sagt Leiter Martin Behrens. So hört man unter dem Motto Blues and Beyond″ eine experimentierfreudige Band, die von Todor Tosho″ Todorovic gecoacht wird. Ein Song wird von einem Elektrobeat angetrieben und bald von einem Duell zwischen zwei Rockgitarren aufgemischt. Spannend.

Nicht minder aufregend geraten die Jazz! Nights im Blue Note. An drei Abenden kann man hier die ganze Welt des Jazz entdecken. Big-Band-Jazz, Bebop, Experimentelles, Standards, Weltmusikalisches, Vokaljazz, Dixieland, es scheint keine Grenzen zu geben.

Natürlich gibt es auch hier Qualitätsunterschiede bei den verschiedenen Combos, aber oft genug hinterlassen die jungen Musiker ob ihrer instrumentalen Fähigkeiten ein staunendes Publikum. Dabei scheint es so viele Jazz-Ensembles zu geben, die sich live präsentieren wollen, dass sogar die drei Nächte nicht auszureichen scheinen. So standen am Dienstagabend unter dem Motto Jazz and Beyond″ neun Bands auf dem Programm, die noch weit nach Mitternacht ihre Fähigkeiten unter Beweis stellten.

Bildertext:
Blues and Beyond″ und Prince″ lauteten die Mottos, unter denen die Studenten bei der Pop! Stage in der Lagerhalle auftraten (Bild links und Mitte). Zu den Playing Duos″ im Blue Note gehörten Paul Prassel (rechtes Bild, links) und Levin Gjakonovski.

Fotos:
Swaantje Hehmann
Autor:
Tom Bullmann


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