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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Das Theater nicht totsparen
Zwischenüberschrift:
Leserbriefe
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zur aktuellen Spardiskussion um das Tanztheater, u. a. auch zu den unter der Überschrift Tanztheater leistet Außergewöhnliches″ veröffentlichten Leserbriefen (Ausgabe vom 29. Dezember).

Den lobenden Worten von Herrn Negel und Ehepaar Timmermann über die Qualitäten der drei Sparten [. . .] schließe ich mich voll und ganz an. Ich besuche das Theater seit vielen Jahren mehrmals im Monat und erfreue mich immer wieder an der Vielfältigkeit und Originalität vieler Inszenierungen, namentlich auch klugen, sehr gelungenen Ko-Produktionen verschiedener Sparten wie , Clivia′ oder , Paradies Fluten′. Dementsprechend finde ich die in den Raum geworfenen , Kürzungspläne′ der Stadtverwaltung eine unsägliche Nebelbombe.

Wertschätzung und Förderung funktionieren bekanntlich am besten durch persönliche Erfahrungen; Herr Oberbürgermeister Griesert oder Herr Stadtkämmerer Fillep sind mir allerdings bisher [. . .] im Stadttheater noch nicht begegnet Herr Landrat Lübbersmann aber auch nicht: Er und seine Kreistagsmitglieder machen sich seit vielen Jahren einen , schlanken Fuß′, wenn es um die Finanzierung des Osnabrücker Stadttheaters geht, übernehmen gerade mal ein Zehntel der Kosten, obwohl das Theater zum Glück! von vielen Besuchern aus dem Landkreis frequentiert wird, ja, es eine eigene Abo-Reihe (, Volksbühne Georgsmarienhütte′) gibt! Werte Leserbriefschreiber aus Bramsche und Wallenhorst, wie wäre es, wenn Sie sich in Ihrer Kommune dafür starkmachen würden, die Zuschüsse des Landkreises zum städtischen Theaterbetrieb zu erhöhen? Dann wären die 300 000 Euro schnell vom Tisch . . .″

Dr. Nicola Blum

Osnabrück

Osnabrück lebt von der kulturellen Vielfalt, und dazu gehört auch sein Theater. Ein Theater, das durch Leistung, Ausstrahlung und Anziehungskraft auf sich aufmerksam macht. Sicherlich ist intelligentes Haushalten Pflicht; aber ein Totsparen wäre Frevel. Die wunderbare personelle Entwicklung der Theatermacher sucht ihresgleichen; nicht umsonst wurden viele hochkarätige Preise errungen. Wir dürfen nicht zulassen, dass wir ein Kleinod verlieren, bevor wir bemerken, welchen Schatz wir besitzen. [. . .] Warum hat die Verwaltung nicht den Mut für eine offene Diskussion? Erst dann kann sie sich ein Bild machen und ein Urteil fällen, das tragbar und mehrheitsfähig ist. […]″

Hilde Middelberg

Osnabrück
Autor:
Dr. Nicola Blum, Hilde Middelberg


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