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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Schnelles Internet für 13 Schulen
 
Schnelles Internet für Schulen des Kreises
Zwischenüberschrift:
Gymnasien, Gesamt- und Berufsschulen bekommen Glasfaserdirektanschlüsse
Artikel:
Kleinbild
 
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Originaltext:
Osnabrück. Insgesamt 13 Gymnasien, Gesamtschulen und Berufsschulen in Trägerschaft des Landkreises Osnabrück bekommen schnelle Glasfaserdirektanschlüsse. Bandbreiten bis in den Gigabit-Bereich sollen damit möglich werden.

Insgesamt 13 Gymnasien, Gesamtschulen und Berufsschulen in Trägerschaft des Landkreises Osnabrück bekommen schnelle Glasfaserdirektanschlüsse. Dafür plant der Landkreis 50 000 Euro im Haushalt 2017 ein.

Osnabrück. Der Erste Kreisrat Stefan Muhle erklärte im Landkreis-Finanzausschuss, dass die sieben kreiseigenen Gymnasien, die integrierten Gesamtschulen in Melle und Bramsche und die vier berufsbildenden Schulen Osnabrück-Haste, Osnabrück-Brinkstraße, Melle und Bersenbrück somit eine einheitliche, zukunftsfähige digitale Infrastruktur erhalten. Da der Schulträger zukünftig die Kosten übernimmt, werden in den Schulbudgets Mittel für andere Dinge frei. Entsprechend den pädagogischen Konzepten sind an den Schulen mit Glasfaserdirektanschlüssen zukünftig Bandbreiten bis in den Gigabit-Bereich möglich″, betonte Muhle. Die kreiseigenen Schulen sollen ein Grundpaket mit 20 Megabit pro Sekunde im Down- sowie im Upload erhalten.

Gedenkstätte

Außerdem wird der Breitbandausbau für exponierte Orte im Landkreis Osnabrück gefördert. Darunter versteht der Landkreis herausgehobene Orte im Außenbereich, für die es besonders schwierig ist, eine schnelle Internetverbindung zu erhalten. Als ein Beispiel nennt Muhle die Gedenkstätte Augustaschacht in Hasbergen-Ohrbeck und erläuterte: Diese Orte sind in den normalen Breitbandförderprogrammen kaum darstellbar, da vergleichsweise hohe Investitionskosten für nur wenige Anschlüsse entstehen. Für diese Problemlagen sind im Haushalt 2017 250 000 Euro eingeplant.″

Ziel des Breitbandausbaus im Landkreis Osnabrück ist es, jeden Haushalt und jeden Gewerbebetrieb im Landkreis mit schnellem Internet zu versorgen. Der Landkreis Osnabrück geht beim Breitbandausbau schrittweise vor. 2017 und 2018 werden alle noch unterversorgten Kabelverzweiger″ genannten grauen Kästen am Straßenrand ausgebaut.

Danach sollen 90 Prozent der Haushalte über eine Bandbreite von mindestens 30 Megabit pro Sekunde verfügen. Für alle unterversorgten Gewerbegebiete ist bereits bis Ende 2018 ein Glasfaserdirektanschluss vorgesehen. Insgesamt hat der Landkreis zusammen mit den Städten und Gemeinden ein Investitionspaket in Höhe von 39 Millionen Euro geschnürt. 15 Millionen Euro davon werden vom Bund gefördert. Allerdings ist die Förderung des Bundes an die Bedingung geknüpft, dass der Breitbandausbau bis Ende 2018 umgesetzt wird. Hinzu können Fördermittel des Landes von maximal fünf Millionen Euro kommen.

Muhle sagte: Die Herausforderung, das Breitband bis 2018 auszubauen, ist sehr ehrgeizig. Aktuell liegen wir zwei Monate hinter dem Zeitplan. Die schwierige Frage ist: Wer wird unser Generalplaner?

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Bildtext:
Bandbreiten bis in den Gigabit-Bereich sollen mit Glasfaserdirektanschlüssen an Schulen des Kreises möglich sein

Fotos: Colourbox.de, Montage: NOZ/ Nabrotzky

Autor:
jcf


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