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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Stadtwerke sind besonders fahrradfreundlich
Zwischenüberschrift:
Als Sieger der AOK-Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit″ ausgezeichnet
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. 76 Unternehmen aus Osnabrück und Umgebung haben sich in diesem Jahr an der Fitness-Aktion Mit dem Rad zur Arbeit″ beteiligt, die von der AOK und dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) organisiert wurde. Den ersten Platz belegten die Stadtwerke Osnabrück: 38 Mitarbeiter fuhren mindestens an 20 Arbeitstagen mit dem Fahrrad zur Arbeit.

Mindestens an 20 Arbeitstagen sollten die teilnehmenden Mitarbeiter zwischen Mai und August mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren. Fast alle der 76 Unternehmen konnten diese Bedingungen auch mit Leichtigkeit erfüllen. Um bei der Aktion teilnehmen zu können, mussten die Unternehmen zunächst mindestens drei von vier Kriterien nachweisen: genügend Stellplätze, Umkleidekabinen, Anreize für Fahrradfahrer und eine Abstellstation mit Luftpumpe und Werkzeug.

Bei der Vergabe des ersten Platzes haben sich die Stadtwerke besonders hervorgetan″, erklärte Rebekka Hoffmann von der AOK. Über 18 000 Kilometer hätten die Mitarbeiter des kommunalen Unternehmens auf dem Weg zur Arbeit gesammelt. Ein Mitarbeiter sei sogar regelmäßig über 42 Kilometer mit dem Rad zur Arbeit gefahren. Wenn man bedenkt, dass er das mindestens 20-mal machen musste, merkt man erst, wie stark das ist″, sagte Franziska Baumann von den Stadtwerken. Auch wegen der vom Stadtwerke-Team gesetzten Reize für die Fahrradfahrer sei der erste Platz gerechtfertigt. Zur Weihnachtszeit haben wir an jedes Fahrrad ein kleines Geschenk geheftet, als Dankeschön, dass auch bei kalten Temperaturen noch geradelt wird″, berichtete Stadtwerke-Mitarbeiterin Lea Dillmann.

Ein großer Schritt in Richtung fahrradfreundliches Unternehmen sei für die Stadtwerke die Anschaffung von Business-Bikes im Jahr 2015 gewesen, so Dillmann. Jeder Mitarbeiter hat die Chance, für sich und den Ehepartner so ein Fahrrad zu leasen, um damit zur Arbeit zu fahren.″ Auch während der Arbeitszeit stehen den Mitarbeitern Dienstfahrräder zur Verfügung. Wir sind ein Unternehmen mit vielen verschiedenen Standorten. Nettebad, Wasserwerk, Schinkelbad unsere Kollegen pendeln sehr gern mit dem Fahrrad durch die Stadt.″

Die Rückmeldungen der Stadtwerker zeigen einen klaren Trend: E-Bikes werden immer beliebter. Für Franziska Baumann ist das nur verständlich: Wer 20 Kilometer mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren möchte, dem tut so ein Elektromotor schon manchmal richtig gut.″ Auch zeige sich, dass E-Bikes schon lange nicht mehr als Altherren-Fahrräder angesehen würden. Wir haben viele junge Kollegen, die sich für eine sportliche Version eines E-Bikes entscheiden.″

Wer regelmäßig mit dem Fahrrad zur Arbeit komme, spare sich bis zu drei Krankheitstage im Jahr, so Dillmann. Und das freut auch eine Krankenkasse wie die AOK: Fahrradfahrer leben gesünder″, fasste Hoffmann Rebekka zusammen. Lea Dillmann habe die positiven Auswirkungen am eigenen Leib gespürt: Wenn ich mit dem Fahrrad nach Hause fahre, habe ich dort die Arbeit schon vergessen und habe ein viel besseres Gefühl, als wenn ich wieder im Stau stehe.″

Auch deswegen geht das Preisgeld in Höhe von 1000 Euro nun voll in den Ausbau der Fahrradfreundlichkeit. Luftpumpen, Umkleidekabinen, moderne Fahrradständer: Der ADFC hat uns schon gesagt, wo wir noch Potenzial nach oben haben. Und das wollen wir auch umsetzen″, stellte Baumann in Aussicht. Der erste Platz in diesem Jahr ist nur ein weiterer Anreiz für das kommende Jahr.″

Bildtext:
Mit dem Rad zur Arbeit″: Rebekka Hoffmann (AOK), Franziska Baumann (Stadtwerke), Irene Oberst (AOK) und Lea Dillmann (Stadtwerke) präsentieren zwei der Business-Bikes, die die Stadtwerke ihren Mitarbeitern anbieten. Für den ersten Platz gab es 1000 Euro.

Foto:
Bent Freiwald
Autor:
bfr


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