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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Druck auf den FMO wächst
 
Flughafen muss 2017 positive Zahlen liefern
Zwischenüberschrift:
FMO macht im laufenden Jahr 10 Millionen Euro minus
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück/ Greven. Pünktlich zur heutigen Gesellschafterversammlung des Flughafens Münster/ Osnabrück (FMO) liegen jetzt die zustimmenden Beschlüsse aller zehn Kommunen für die Kapitalzuführung 2018 in Höhe von insgesamt 16, 8 Millionen Euro vor.

Auf die Stadt Osnabrück, die nach Münster (35 Prozent) und dem Landkreis Steinfurt (30) mit rund 17 Prozent drittgrößter Gesellschafter ist, entfallen vom Gesamtbetrag rund 2, 9 Millionen. Der Landkreis Osnabrück muss 852 991 Euro überweisen.

Allerdings wächst auch der Druck, dass der FMO 2017 endlich die Trendwende schafft. Möglicherweise ist 2017 sogar die letzte Chance für den Flughafen, endlich wieder positive Zahlen zu liefern. Mehr Angebot in Richtung Sonne geht fast nicht″, so FMO-Sprecher Andres Heinemann.

Am Ende ist doch noch einmal alles glatt durchgelaufen ohne eine größere grundsätzliche Diskussion über die Fortführung des 2014 beschlossenen Finanzkonzepts zur Entschuldung des Flughafens Münster/ Osnabrück (FMO).

Osnabrück/ Greven. Pünktlich zur Gesellschafterversammlung am heutigen Donnerstag liegen jetzt die zustimmenden Beschlüsse aller zehn Kommunen für die Kapitalzuführung 2018 in Höhe von insgesamt 16, 8 Millionen Euro vor. Als letzte der Träger-Kommunen haben Anfang der Woche der Kreistag des Landkreises Osnabrück sowie der Landkreis Emsland zugestimmt. Damit kann die vierte Tranche jetzt wie geplant in der Gesellschafter-Sitzung des Airports als Einzahlung in die Kapitalrücklage der FMO GmbH freigegeben werden. Der Zufluss-Vorlauf von zwei Jahren ist wichtig, da dadurch die Liquidität des in finanzielle Schieflage geratenen Flughafens in Greven, der im laufenden Geschäftsjahr voraussichtlich einen Verlust von zehn Millionen Euro sowie einen nochmaligen Fluggastrückgang um rund 4, 5 Prozent auf voraussichtlich 785 000 Fluggäste nach 822 000 FMO-Passagieren im Vorjahr einfliegen wird, mittelfristig gesichert ist.

Auf die Stadt Osnabrück, die nach Münster (35 Prozent) und dem Landkreis Steinfurt (30) mit rund 17 Prozent drittgrößter Gesellschafter ist, entfallen vom Gesamtbetrag von 16, 8 Millionen rund 2, 9 Millionen. Der Landkreis muss aufgrund seines geringeren Anteils (5, 08) den Betrag von 852 991 Euro überweisen.

Allerdings wächst auch der Druck, dass der FMO im kommenden Jahr endlich die Trendwende schafft. Möglicherweise ist 2017 sogar die letzte Chance für den Flughafen, endlich wieder positive Zahlen zu liefern. Wenn nicht jetzt, wann denn dann?″, ist auch im Grevener Terminal angesichts der Chancen zu hören, die sich aufgrund zusätzlicher Verbindungen bieten.

Mehr Angebot in Richtung Sonne geht fast nicht″, blickt FMO-Pressesprecher Andres Heinemann denn auch optimistisch auf den Sommerflugplan 2017, der eine rund 40-prozentige Erweiterung der Passagiersitze im Vergleich zur vergangenen Saison bringt. Da ist zum einen das von 19 auf 32 Flüge gesteigerte Germania-Angebot ab Greven. Hinzu kommen aktuell noch einmal Eurowings-Direktflüge zur beliebtesten Ferieninsel der Deutschen, die bereits ab Ostern starten.

Neues Minus: 8 Millionen

Heinemann: Das sind eigentlich ideale Voraussetzungen, im kommenden Jahr bei den Passagierzahlen, bei denen wir 2016 vor allem wegen des schwierigen Türkei-Geschäfts einen Rückgang hatten, wieder deutlich über die 800 000er-Marke zu steigen.″ Auch im Hinblick auf die Ticketpreise ist der FMO nach seinen Angaben durch die Angebotsausweitung in jeder Hinsicht konkurrenzfähig.

Bis auch die finanzielle Seite wieder im Lot ist, brauchen die Gesellschafter-Kommunen aber einen langen Atem. Das 2014 beschlossene Finanzierungskonzept hat bis 2023 ein Gesamtvolumen von mehr als 120 Millionen Euro, und für 2017 ist trotz erwarteter Passagierzuwächse ein Fehlbetrag von mehr als acht Millionen Euro vorgesehen.

Fast hätte es sogar zu finanziellen Turbulenzen kommen können. Denn ausgerechnet die Stadt Osnabrück, deren Oberbürgermeister Wolfgang Griesert (CDU) Vorsitzender des Aufsichtsrats der Flughafens Münster/ Osnabrück (FMO) ist, hat zunächst für Irritationen bei der Kapitalzuführung 2018 gesorgt: Bei der Beratung im Finanzausschuss war Ende November auf Antrag der Grünen überraschend beschlossen worden, dass der Osnabrücker Rat erst Anfang kommenden Jahres nach einer erneuten Beratung des Themas im Ausschuss über die vierte Tranche abstimmt. Zuvor sollte die Verwaltung als Diskussionsgrundlage einen Soll/ Ist-Vergleich zu den Eckpunkten des Finanzierungskonzepts und der tatsächlichen Entwicklung des Flughafens vorlegen.

Bildtext:
Am Flughafen Münster/ Osnabrück (FMO) soll es 2017 wieder aufwärtsgehen. Aufgrund der deutlichen Ausweitung des Mallorca-Angebots wird bei den Fluggästen nach dem Minus-Rekord wieder mit einem spürbaren Plus gerechnet.

Foto:
David Ebener
Autor:
we


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