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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Haargummis und ein Glasauge
Zwischenüberschrift:
Adventstürchen-Aktion der NOZ bringt elf Kinder ins Nettebad
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Black Hole, Sloop und Twist die Rutschen im Nettebad versprechen eine Menge Spaß. Wie sie bedient werden und welche technischen Herausforderungen das Freizeitbad in Haste zu meistern hat, erfuhren am Samstag elf junge Hobbyschwimmer bei unserer täglichen Adventstürchen-Aktion.

Osnabrück. Erst vor wenigen Tagen hat das Nettebad die neue Trichterrutsche Twist in Betrieb genommen. Eine halbe Million Euro sind in den Ausbau der Rutsche gelossen. Wenn man nicht immer wieder etwas Neues macht und sich weiterentwickelt, dann bleiben die Badegäste aus″, erklärte Nettebad-Leiter Tilo Schölzel. Dies sei notwendig, um die Attraktivität des Bades zu gewährleisten und Besucher nach Osnabrück zu locken. Rund 1, 3 Millionen Gäste tummeln sich jedes Jahr im Nettebad. Wir gehören mit dem Nettebad zu den zehn größten Schwimmbädern in Deutschland″, ergänzte Schölzel.

Dabei sei es gar nicht so leicht, dem Anspruch der zahlenden Kundschaft gerecht zu werden. Damit dies gelingen kann, ist neben den Mitarbeitern auch die technische Ausstattung ein wichtiger Faktor. In einem Rundgang durch das Bad durften sich die Kinder nun ein Bild vom Betrieb des Nettebades machen und hinter die Kulissen blicken.

Schaltzentrale

Bevor die wasserbegeisterten Kinder mit einem Sprung ins kühle Nass den Freizeitwert des Bades testeten, ging es in die Schaltzentrale der Bademeister. Auf verschiedenen Monitoren werden die Bilder unzähliger Videokameras gesammelt, mit denen die Bademeister vor Ort einen Überblick über das gesamte Geschehen haben. Wir können vom Schwimmmeisterbau alles überwachen″, erklärte Schölzel. So wird unter anderem kontrolliert, ob die Rutschen einwandfrei funktionieren oder Badegäste sich an die Vorschriften halten.

Anschließend ging es weiter in die Kellerräume des Bades, wo Rückzugsräume für Mitarbeiter sowie die Technik des Nettbades untergebracht sind. Nach einem Blick auf das Fundament der Becken, die auf Stelzen montiert sind, ging es zu den Filteranlagen und Motoren, die das Nettebad am Laufen halten. Rund 2500 Kubikmeter, also 2, 5 Millionen Liter Wasser, werden benötigt, um den Besuchern ein unvergessliches Schwimmerlebnis zu ermöglichen. Dass Badegäste dabei auch persönliche Gegenstände verlieren oder Unmengen an Müll produzieren, bekamen die Schwimmgäste bei einer der Filteranlagen zu Gesicht. Haare, Plastikmüll und Haargummis werden täglich von den Gästen zurückgelassen und wieder angespült. Auch ein Glasauge haben wir schon gefunden″, berichtete Tilo Schölzel.

Rutschen im Praxistest

Zum Schluss ging es mit dem Fahrstuhl aufs Dach des Nettebades. Alles, was hier verbaut ist, ist Lüftungstechnik″, erklärte der Nettebad-Leiter. In dem geschlossenen Bereich wird die Luft gereinigt und nach Bedarf erwärmt. Alles computergesteuert, wie sich versteht. Dies ist nötig, um den 1500 Badegästen, die sich gleichzeitig im Innenbereich aufhalten dürfen, eine angenehme Atmosphäre zu verschaffen. Ob dies auch tatsächlich der Fall ist, durften die jungen Besucher anschließend selbst testen und Rutschen samt Whirlpool sowie
Schwimmbecken in Beschlag nehmen.

Serie Jeden Tag ein Türchen

Bildtext:
Spannender Blick hinter die Kulissen: Das Nettebad hat für elf junge Besucher die Türen geöffnet und sie durch die Katakomben des Bades geführt.

Foto:
Hermann Pentermann
Autor:
André Pottebaum


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