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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Freude über 700 000 Besucher
 
Weihnachtsmarkt-Bilanz fällt sehr positiv aus
Zwischenüberschrift:
Endspurt in Osnabrück – Noch vier Tage Budenzauber – 700 000 Besucher
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück. Die Organisatoren des Osnabrücker Weihnachtsmarktes freuen sich über einen Besucherzuwachs. Mehr als 700 000 werden es in diesem Jahr sein. Das steht vier Tage vor dem Ende des Marktes an diesem Donnerstag fest.

Auch aufgrund der friedlichen und fröhlichen Atmosphäre ziehen die Veranstalter ein positives Fazit.

Die Strahlkraft des Weihnachtsmarktes weit über die Stadt- und Landesgrenzen hinaus zeigt sich auch in der hohen Anzahl an Reisebussen. Etwa 1300 Busse kamen davon rund 400 allein aus den Niederlanden.

Zu den schönsten Ständen des Osnabrücker Weihnachtsmarktes wurden nach einer Besucherabstimmung die Flammlachsbude und der Stand mit Holzschnitzereien aus Südtirol gekürt. Der Markt ist täglich von 12 bis 21 Uhr geöffnet.

Noch bis Donnerstag haben Besucher Zeit, sich auf dem Osnabrücker Weihnachtsmarkt in Festtagsstimmung bringen zu lassen und vielleicht das letzte Geschenk zu kaufen. Schon jetzt freuen sich Veranstalter, Händler und Schausteller über insgesamt rund 700 000 Besucher und vor allem über die friedliche und fröhliche Atmosphäre.

Osnabrück. Uns gefällt am Osnabrücker Weihnachtsmarkt die historische Kulisse besonders gut″, schwärmen Kirsten Spitza aus dem Westerwald und ihre Kinder Hannah und Til. Zusammen mit Gerd Sutmöller aus Melle schlendern sie entlang des Angebots vor dem Rathaus. Dadurch, dass ich mich jobbedingt schon ab Oktober mit Weihnachtsmärkten beschäftige, bin ich nicht so ein enthusiastischer Weihnachtsmarktgänger. Aber Osnabrück hat doch was″, gibt Gerd Sutmöller zu. Seit vielen Jahren hilft er bei Aufbau und Logistik von Weihnachtsmärkten in deutschen Großstädten. Nun bestaunt er die Holzfiguren am Stand von Albert Rabanser.

Die schönste Bude aus Südtirol

Mit seinen Südtiroler Holzschnitzereien landete Rabanser, wie schon voriges Jahr, auf Platz eins beim Rennen um den schönsten Stand des Weihnachtsmarktes in der Kategorie Kunsthandwerk. Darüber freut sich auch sein Kollege Kurt Chizzali, der Rabanser nach Osnabrück begleitete. Am 23. Dezember fahre ich, passend zu den Feiertagen zurück nach Lajen in Südtirol. Doch lange entspannen ist nicht. Nach dem Weihnachtsmarkt ist vor dem Weihnachtsmarkt″, meint Kurt Chizzali lächelnd. Schon Anfang Januar wird er das Schnitzen von Krippenfiguren und Holztieren fortsetzen.

Rund 2000 Stimmen wurden abgegeben bei der Wahl der schönsten Stände in den Bereichen Kunsthandwerk sowie Verzehr, organisiert von der Interessengemeinschaft Kunsthandwerk der Osnabrücker Weihnachtsmarktbeschicker. Gewinner unter den Verzehr- und Getränkeständen ist Jonny Barber und sein Flammlachs genau wie Albert Rabanser ein Wiederholungstäter.

An der vor zwei Jahren neu designten Flammlachsbude findet Mitarbeiterin Katrin Lücke Zeit für eine Gesprächspause. Die Osnabrücker Studentin schenkt passend zur finnischen Fischspezialität skandinavischen Glögg aus. Selber genießen wird sie ihn wohl erst am 23. Dezember. Da läute ich dann die Ferien ein, fahre in meine Heimat Lübeck und gehe dort auf den Weihnachtsmarkt″, berichtet sie.( Weiterlesen: Die schönsten Impressionen vom Weihnachtsmarkt)

Ob sich Osnabrück noch etwas vom Lübecker Weihnachtsmarkt abgucken könne? Ja, dort gibt es einen mittelalterlichen Marktbereich mit ganz anderen Angeboten und Musik″, fällt Katrin Lücke ein. Dann muss sie zurück in die urige Lachshütte. Fünf als Weihnachtsmann verkleidete Niederländer möchten Glögg probieren. Wir kommen aus Roden bei Groningen. In Roden gibt es nur einen Tag lang Weihnachtsmarkt″, berichten sie mit dem Heißgetränk in der Hand.
Viele Besucher aus den Niederlanden

Viele Gäste aus den Niederlanden heißt auch Aileen Welte an ihrer Omas Eierpunsch Hütte″ willkommen. Der nach Geheimrezept der Oma ihres Mannes gebraute Eierpunsch werde hauptsächlich von Osnabrücker Stammkunden getrunken. Am gefragtesten sei aber der klassische Glühwein. Und die Holländer, die mögen′s wohl gerne süß. Sie bestellen oft heißen Kakao mit Schuss″, beobachtet Aileen Welte. Sie ist genau wie viele andere Verkäufer zufrieden mit den Umsätzen, die wohl ähnlich hoch ausfallen wie im vorigen Jahr.

2016 hat der Weihnachtsmarkt durch das zwar kalte, aber auch sonnige Wetter in den ersten beiden Adventswochen bereits einen tollen Start hingelegt. Die Besucherzahlen sind über die vier Adventssonntage kontinuierlich gestiegen. Höhepunkt war das letzte Wochenende mit rund 200 000 Besuchern″, so Petra Rosenbach, Geschäftsführerin der Osnabrück Marketing und Tourismus GmbH (OMT). Die Strahlkraft des Weihnachtsmarktes weit über die Stadt- und Landesgrenzen hinaus zeigt sich auch in der hohen Anzahl an Reisebussen. Etwa 1300 Busse kamen zum Historischen Weihnachtsmarkt″ davon rund 400 allein aus den Niederlanden, weitere aus Belgien und aus dem gesamten deutschen Raum, etwa dem Ruhrgebiet. Aufgrund des Besucherzuwachses seien Stadt und OMT weiterhin bemüht, mit neuen Flächen wie dem Winterdorf am Neumarkt oder der Eisbahn am Ledenhof mehr Platz zu schaffen.

Der Weihnachtsmarkt schließt am Donnerstag, 22. Dezember, um 21 Uhr. Der Eiszauber am Ledenhof ist noch bis zum 8. Januar geöffnet. 2017 findet der Weihnachtsmarkt vom 27. November bis 22. Dezember statt.( Weiterlesen: Das sind die schönsten Weihnachtsmarkttassen)

Mehr Fotos auf www.noz.de

Bildtexte:
In der urigen und zur schönsten Weihnachtsmarkthütte gewählten Flammlachsbude serviert Marian Angel den geräucherten Fisch.
Krippenfiguren aus Südtirol bieten Kurt Chizzali (Bild) und Holzkünstler Albert Rabanser an. In der Kategorie Kunsthandwerk belegt ihre Bude erneut Platz eins

Fotos:
Carolin Hlawatsch

Kommentar:

Voll in der Spur

Der Weihnachtsmarkt ist ein echtes Aushängeschild für Osnabrück. Er trägt wesentlich zum positiven Image der Stadt bei.

Die Verantwortlichen haben es mit großem Erfolg geschafft, den Markt auch überregional als Marke zu platzieren. Inzwischen reisen viele Besucher von weither an und die meisten von ihnen sind sehr zufrieden, wie Befragungen immer wieder gezeigt haben. Es ist eine Abstimmung mit den Füßen.

Die Kulisse zwischen Theater, Dom und Rathaus ist einmalig schön, das ausgewogene Angebot spricht fast alle Alters- und Bevölkerungsgruppen an. Die Veranstalter dürfen zu Recht stolz sein, und die Osnabrücker können sich glücklich schätzen, in der Adventszeit den Budenzauber in der Innenstadt zu haben.

Dieses Jahr ist noch einmal ganz deutlich geworden, dass der Weihnachtsmarkt voll in der Spur ist.

Weihnachten hat viel mit Tradition und Ritualen zu tun. Die Macher sind gut beraten, den Markt auch künftig ohne große Veränderungen durchzuführen allen Nörglern in den digitalen Netzwerken zum Trotz, die so gern das Haar in der Suppe suchen.
Autor:
hla


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