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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
EMA-Gymnasium nimmt erste Hürde
Zwischenüberschrift:
Unter den besten 20 beim Deutschen Schulpreis
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Sie sind zwar noch lange nicht in Berlin wie vor zwei Jahren, als das Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium als eine der bundesweit besten 15 Schulen zur Verleihung des Deutschen Schulpreises mit Bundeskanzlerin Angela Merkel eingeladen war, unter die besten 20 aus über 100 Bewerbern sind die Osnabrücker aber auch dieses Mal gekommen.

Osnabrück. Die Jury des von der Robert-Bosch-Stiftung und der Heidehof-Stiftung vergebenen Deutschen Schulpreises wird sich am 15. Februar auf den Weg nach Osnabrück machen, um das Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium (EMA) unter die Lupe zu nehmen. Das Osnabrücker Gymnasium bewirbt sich nach 2015 zum zweiten Mal um den hoch dotierten Preis, der für den ersten Platz immerhin 100 000 Euro auslobt. Die weiteren Preisträger erhalten zusammen nochmals insgesamt über 100 000 Euro.

Die Jury, die sich aus Praktikern und Bildungswissenschaftlern zusammensetzt, hat das EMA auf der Basis umfangreicher Bewerbungsunterlagen ausgewählt. In den kommenden Wochen werden Juryteams alle 20 Schulen besuchen und begutachten. Dazu werden Gespräche mit Schulleitung, Lehrern, Schülern und Eltern geführt, Unterrichtseinheiten und Projekte besucht. Im Anschluss an die Schulbesuche nominiert die Jury Ende März bis zu 15 Schulen für den Deutschen Schulpreis 2017. Die nominierten Schulen nehmen an der feierlichen Preisverleihung mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am 29. Mai in Berlin teil. Dann entscheidet sich, wer die begehrten Preise mit nach Hause nehmen wird.

Das EMA möchte natürlich gerne dabei sein und, wenn möglich, mit einem dicken Scheck die Rückfahrt nach Osnabrück antreten. Für Schulleiter Hartmut Bruns und die Schulgemeinschaft würde damit ein großer Traum in Erfüllung gehen. Wir haben uns sehr gefreut, dass wir auch in diesem Jahr zu den Schulen gehören, die von der Jury besucht werden″, verzeichnet Bruns durchaus schon mal einen Achtungserfolg. Das Erreichen der Runde der letzten 15 hat zwar seinerzeit keinen warmen Geldregen in das EMA gespült, aber durch die Aufnahme in das Netzwerk der eng mit dem Schulpreis verbundenen Deutschen Schulakademie hat das EMA nun die Chance zum Austausch mit anderen Schulen, der ohne die Verbindung zur Schulakademie sicherlich ungleich schwerer wäre. So haben Vertreter des EMA unter anderem schon einige andere Schulen besucht. Wir haben dabei interessante Erfahrungen gemacht″, so Bruns. Das EMA brauche sich mit seinen Konzepten und Leistungen hinter den anderen Schulen, unter denen auch die Schulpreisträger der vergangenen neun Jahre sind, nicht zu verstecken. Und das, obwohl wir zum Beispiel mit unserer Ausstattung gegenüber vielen anderen deutschen Schulen hinterherhinken″, so Bruns. Während andere Schulen zum Beispiel flächendeckend mit Beamern ausgerüstet sind, muss sich das EMA schon darüber freuen, dass nun drei Klassenräume ein solches Gerät bekommen. Die Geräte haben wir angeschafft, die Stadt übernimmt die Installation″, beschreibt Bruns den finanziellen Hintergrund der technischen Aufrüstung.

Selbstverständlich habe man am EMA auch aus der Kritik der Jury nach dem letzten Besuch im Jahr 2015 gelernt, so Bruns weiter. So sei inzwischen das selbstverantwortliche Lernen vor allem durch die Aufnahme von AL-Stunden (AL steht für angeleitetes Lernen) in den Stundenplan in seiner Bedeutung deutlich unterstrichen worden.

Nun bleibt abzuwarten, welchen Eindruck die Jury bei ihrem Besuch im Februar vom EMA gewinnt und ob es wieder für einen Platz unter den besten 15 Schulen in Deutschland und damit eine Reise nach Berlin reicht.

Bildtext:
Die ARD wird auch demnächst wieder (wie schon 2015 im Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium) über die nach Berlin zur Vergabe des Deutschen Schulpreises eingeladenen Schulen einen Film drehen.

Foto:
Egmont Seiler
Autor:
Dietmar Kröger


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