User Online: 1 | Timeout: 15:42Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Rat und Verwaltung: Keine weiteren Aufträge.
Zwischenüberschrift:
Stellungnahme zu den von uns veröffentlichten Krankenhaus-Artikeln.
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Rat und Verwaltung: Keine weiteren Aufträge - Stellungnahme zu den von uns veröffentlichten Krankenhaus-Artikeln

Rat und Verwaltung der Stadt nehmen zu dem Artikel  " Achtgeschossige Bettenhaustürme auf der Kuppe des   Westerberges" und zu dem Kommentar " In Osnabrück muß man ja   nicht wissen, wie das neue Krankenhaus gebaut wird", die am   Sonnabend, dem 18. Dezember, im " Osnabrücker Tageblatt"   veröffentlicht wurden, wie folgt Stellung:
" Die Architekten Weber und Brand aus Aachen sind nicht mit der Planung des Krankenhausneubaues beauftragt. Sie sind eine von drei Architektengruppen, die im Frühjahr dieses Jahres lediglich gebeten wurden, ein Gutachten über die Eignung des Westerberg-Geländes aufzustellen, das ist in Form von Grundrissen geschehen.
Bei der Überprüfung hat sich herausgestellt, daß der Vorschlag der Architekten Weber und Brand aus Aachen der günstigste war. Darüber hinaus sind keine weiteren Aufträge an Architektengruppen erteilt worden.
Im Anschluß an die Ratssitzung am 25. Juni 1965, in der die Standortfrage auf Grund der Architektengutachten geklärt wurde, ist die Presse in einer Konferenz von den Fraktionsvorsitzenden entsprechend unterrichtet worden.
Die im Osnabrücker Tageblatt kommentierte Abhandlung in der " Bauwelt" ist ohne Wissen und Billigung der Stadt erschienen. Zu einer Veröffentlichung war die Stadt Osnabrück ohnehin nicht berechtigt, weil in den Vereinbarungen mit den Architekten festgelegt wurde, daß ihr geistiges Eigentum gewahrt werden müsse und nichts vor Auftragserteilung veröffentlicht werden dürfe, um sie gegebenenfalls vor wirtschaftlichen Schäden zu schützen.
Rat und Verwaltung hatten - von den vorstehenden Gründen abgesehen - von sich aus keine Veranlassung, weitere Informationen an die Öffentlichkeit zu geben, weil trotz des vorhandenen Bebauungsplanes der Standort des neuen Krankenhauses noch nicht endgültig geklärt werden konnte. Andererseits vertritt der Verwaltungsausschuß die Ansicht, daß es der Sache nur dienlich sein könne, wenn über eine so neuartige Lösung beim Bau eines modernen Krankenhauses Diskussionen hierüber in der Fachpresse ausgelöst würden."


Anfang der Liste Ende der Liste