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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Woher kommen die Studenten?
Zwischenüberschrift:
Kreis Steinfurt besonders stark vertreten – Ausländer-Anteil sinkt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Osnabrücker Studierenden sind in großen Teilen sehr mit ihrer Region verbunden. Das zeigen Zahlen zu ihrer Herkunft. Aus keinem Landkreis kamen jedoch so viele Studenten wie aus einem in Nordrhein-Westfalen.

Das zeigen aktuelle Zahlen des Fachbereichs Strategische Stadtentwicklung und Statistik der Stadt, die die Herkunft der Studierenden im Wintersemester 2014/ 2015 untersuchte. Demnach kommt ein Großteil von ihnen aus dem regionalen Umfeld Osnabrücks oder aus Osnabrück selbst. Elf bis zwölf Prozent aller Osnabrücker Studenten erlangten in den vergangenen Jahren auch dort ihr Abitur oder Fachabitur.

Doch aus keinem Landkreis kamen so viele Studierende wie aus Steinfurt in Nordrhein-Westfalen. Sehr viele Studenten kamen zudem aus den Landkreisen Emsland und Osnabrück. Keine Auskunft gibt die Statistik darüber, warum so viele Studierende aus dem Kreis Steinfurt Osnabrück Münster vorzogen.

Auch aus Münster kamen im Wintersemester 2014/ 2015 vergleichsweise viele junge Menschen an die Uni und Hochschule Osnabrück. Ebenfalls viele Studenten zog es aus den Landkreisen Minden (NRW), Cloppenburg (NDS) sowie der Region Hannover (NDS) in die Hasestadt. Aus dem Süden und Osten Deutschland zog es hingegen kaum junge Menschen nach Osnabrück.

Viele der Studenten, die in Osnabrück ihr Abitur oder Fachabitur erworben hatten, sind danach auch zum Studieren in der Stadt geblieben. Jahr für Jahr blieb immerhin fast jeder Dritte (30 Prozent) Osnabrück treu. Weitere 15 Prozent verließen die Stadt, blieben aber in Niedersachsen. Die restlichen 55 Prozent suchten ihr Studienglück in einem anderen Bundesland.

281 Osnabrücker Studenten des Wintersemesters 2014/ 2015 erwarben ihr Abitur oder Fachabitur in einem anderen EU-Staat. Aus Italien (39) kamen die meisten nach Osnabrück, vor Polen (37), Spanien (31), Frankreich (29) und den Niederlanden (25).

Weitaus mehr Studierende kamen aus Nicht-EU-Staaten insgesamt 621. 143 zog es aus China nach Osnabrück, 85 aus Russland, 54 aus der Türkei, 38 aus den USA und 33 aus Korea.

Weitere 56 Studierende kamen aus Afrika, 77 aus Südamerika. Aus Asien kamen insgesamt 308 Studenten nach Osnabrück.

Allerdings nahm die Zahl der ausländischen Studenten seit dem Wintersemester 2005/ 2006 deutlich ab. Stellten sie damals mit 1596 noch rund neun Prozent aller Studierenden, waren es im Wintersemester 2014/ 2015 mit 969 nur noch 4, 1 Prozent. Im selben Zeitraum stieg die Zahl der Studierenden von 17 625 auf 23 696 an.

Bildtext:
Viele Schüler, die in Osnabrück ihr Abitur oder Fachabitur erwerben, bleiben auch als Studenten in der Stadt.

Foto: Pentermann
Autor:
yjs


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