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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Geschenkeversteck im Hochregallager
Zwischenüberschrift:
Kinder schauen bei Adventstürchen-Führung hinter die Kulissen der Spedition Koch
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Ganz klar das coolste im Cockpit des Lkw, den sie bei der Spedition Koch entern″ durften, war nach Meinung der Kinder die Videoübertragungstechnik, die automatisch Livebilder von der rechten Seite des Fahrzeugs auf einem Display einblendet, sobald nach rechts geblinkt wird.

Osnabrück. Damit können die Fahrer doch sehen, was rechts neben dem Laster ist″, meinte der achtjährige Moritz. Dass sie davon im Rückspiegel so viel nicht sehen können und auch nicht, was vor dem Laster ist, hätte ich nicht gedacht″, meinte Paul (8). Der tote Winkel″, also solche Bereiche neben den großen Straßenriesen, die von den Fahrern nicht im Rückspiegel eingesehen werden können, gehörte zu den Themen, die im Mittelpunkt bei der Adventstürchen-Aktion standen, bei der gestern fünf Kinder hinter die Kulissen des großen Logistikzentrums der Spedition am Fürstenauer Weg gucken durften. Es waren diesmal nicht so viele Kinder wie in den Vorjahren zu dem Angebot bei Koch angemeldet aber dafür durften sich dann zwei jüngere Geschwister und drei Mütter und Väter mit an dem Rundgang beteiligen.

Außerdem nahmen sich Rena Markmeyer und Jens Bergmann, die die Kinder durch den Betrieb führten, dann umso mehr Zeit, jeden Einzelnen auf die Gefahren durch den toten Winkel″ hinzuweisen. Wenn ihr zu Fuß oder mit dem Fahrrad neben einem Lkw seid, müsst ihr euch immer so hinstellen, dass der Fahrer euch sehen kann″, machte Markmeyer deutlich. Und es ist ganz wichtig, nicht kurz vor einem Lkw über eine Straße zu laufen. Weil sie so hoch sitzen, können die Fahrer nicht sehen, was direkt vor dem Lkw geschieht. Wenn sie anfahren und gerade dann noch jemand schnell vorbeiflitzt, kann es leicht zu einem Unfall kommen″, sagte sie.

Nach der Schulung zum toten Winkel″ durften sich die Kinder die große Umschlaghalle ansehen, in der auf der einen Seite Waren aller Art von Lkw angeliefert werden und dann auf der anderen Seite passend nach Gebieten auf andere Laster zum Weitertransport verladen werden. Besonders spannend fanden die Kinder dabei die Unterflurkette″, die die Hubwagen mit den auf Paletten gestapelten Waren automatisch durch die Halle zieht. Kollege Computer erledigt den Umschlag fast ganz allein, außer beim Be- und Entladen ist kaum noch Handarbeit erforderlich.

Letzte Station des Rundgangs war das Hochregallager. Nachdem sie gelernt hatten, wie sich mit drei Zahlen, die die Lagerreihe, die Regalnummer und die Etage angeben, alles in dem Lager wiederfinden lässt, wartete wieder eine Begegnung der besonderen Art auf die Mädchen und Jungen. Nämlich mit dem Nikolaus, der wieder von Koch-Mitarbeiter Stefan Markmeyer (nicht mit Rena verwandt) verkörpert wurde. Er suchte seinen Geschenkesack und hatte von der Spedition nur einen Zettel mit drei mysteriösen Zahlen erhalten, mit denen er nichts anfangen konnte. Mithilfe der Kinder wurde er schließlich fündig.

Serie Jeden Tag ein Türchen

Bildtext:
Rena Markmeyer zeigte den jungen Besuchern das Logistikzentrum der Spedition Koch.

Foto:
Michael Gründel
Autor:
Jens Lintel


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