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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
„Aufgabenpaket″ in Sachen Naturschutz
Zwischenüberschrift:
Umwelt- und Energieausschuss tagt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Zum ersten Mal seit der Kommunalwahl im September traf sich der neu zusammengesetzte Umwelt- und Energie-Ausschuss des Osnabrücker Kreistages. Neben vielen Informationen zur Arbeit der kooperierenden Verwaltung gab es für die Frauen und Männer auch schon erste Beschlüsse zu fassen.

Für die nächsten beiden Jahre werde man ein dickes Aufgabenpaket bei der Umsetzung der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie″ (eine Naturschutz-Richtlinie der Europäischen Union) zu bewältigen haben, kündigte Kreisrat Winfried Wilkens an. Der Landkreis sei als Untere Naturschutzbehörde verpflichtet, die FFH-Landeserlasse mit Inhalt zu füllen. Erste Entwürfe habe der Fachdienst Umwelt mit in die Gespräche etwa mit Waldbauern und Anglerverbänden genommen. Kritische Kommentare habe man zurückbekommen, die Entwürfe daraufhin entschlackt. Jetzt sind wir im Verfahren da, wo wir sein sollten, nämlich bei der Eins-zu-eins-Umsetzung der Vorgaben aus Brüssel und Hannover. Viel weniger wird nicht mehr gehen″, teilte Wilkens mit.

Im Frühjahr solle die formelle Unterschutzstellung für die rund zwei Dutzend FFH-Gebiete beginnen. Die Entwürfe würden amtlich veröffentlicht, damit Stellungnahmen und Änderungsvorschläge der Betroffenen gemacht werden können. Am Schluss dieses Prozesses wird es eine Beratung in diesem Ausschuss geben, danach die Beschlussfassung durch den Kreistag.″

Zu tun bekomme es der Ausschuss sicher auch mit dem Dümmer-Polder, sagte Wilkens. Um die Überdüngung des Dümmers zu vermeiden, werde der Hunte-Fluss einen Biofilter in Form eines Wasserschöpfwerks durchlaufen. Die Kosten dafür werde das Land tragen.

Erste Beschlüsse fasste der Ausschuss auch schon. So stimmte man beispielsweise einheitlich für die Herausnahme der bereits bebauten Ortschaft Holte aus dem Landschaftsschutzgebiet Naturpark Nördlicher Teutoburger Wald Wiehengebirge″. Darum hatte die Gemeinde Bissendorf beim Landkreis angefragt: Ihr liegen Bauanfragen für Wohnhäuser vor. Und die Bissendorfer Verwaltung will die Bebaubarkeit weiterer Grundstücke innerhalb und am Rande der Bauerschaft prüfen lassen.

Der Landkreis hat keine Bedenken für eine Nachverdichtung im Siedlungsbestand″. Anders dagegen in den Randlagen. Insbesondere den Einwänden der Kirchengemeinde wurde stattgegeben, und eine landwirtschaftlich genutzte Fläche am Friedhof bleibt deshalb erhalten.

Weiterer Punkt in der Sitzung: Wer arbeitet dem Umwelt- und Energieausschuss von der Verwaltung in erster Linie zu? Das ist der Fachdienst Umwelt am Schölerberg. Verschiedene Mitarbeiter stellten den Ausschussmitgliedern ihre Arbeit vor.
Autor:
Stefan Buchholz


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