User Online: 1 | Timeout: 09:30Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Hautklinik am Finkenhügel eingeweiht
Zwischenüberschrift:
Bundesweit größtes Dermatologiezentrum für berufsbedingte Hautkrankheiten
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Nach neun Monaten Bauzeit wurde das neue Dermatologiezentrum für berufsbedingte Hautkrankheiten auf dem Gelände des Osnabrücker Klinikums am Finkenhügel fertiggestellt. Es ist die bundesweit größte Hautklinik dieser Art.

Zukünftig werden in dem dreigeschossigen Bau 65 Mitarbeiter arbeiten. Jährlich wird mit über 1400 Patienten aus dem ganzen Bundesgebiet gerechnet, die zum Teil über drei Wochen in Osnabrück bleiben. Es ist das größte und modernste Forschungs- und Behandlungszentrum für Menschen mit berufsbedingten Hauterkrankungen in ganz Deutschland″, so Swen Malte John, Leiter des Fachgebietes Dermatologie, Umweltmedizin und Gesundheitstheorie an der Universität Osnabrück.

Das rund 3000 Quadratmeter große Gebäude verfügt über 27 Untersuchungs- und Laborräume sowie Patientenzimmer. Gebaut hat es das Osnabrücker Bauunternehmen Scholle und vermietet es an das Institut iDerm des Klinikums, die Universität Osnabrück und das Niedersächsische Institut für Berufsdermatologie. Vor dem Umzug nutzten Universität und iDerm einen Teil der früheren Klinik am Natruper Holz, die seit 2014 als Flüchtlingshaus dient.

Patienten mit berufsbedingten Hautkrankheiten werden im Zentrum behandelt, aber auch präventiv geschult. Zugleich werde geforscht. Der Gesundheitsstandort Osnabrück erfährt durch die neue Hautklinik eine noch größere Bedeutung im regionalen und überregionalen Bereich″, sagte der Osnabrücker Oberbürgermeister Wolfgang Griesert.

Hauterkrankungen und Allergien sind die häufigsten berufsbedingten Gesundheitsgefahren in Europa und führen nicht selten zur Berufsaufgabe. Betroffen sind häufig Menschen in Pflegeberufen und Friseure, aber auch Menschen, die viel Sonne ausgesetzt sind und dadurch ein höheres Hautkrebsrisiko haben.

Die Kosten für akute Behandlungen, Umschulungen und Rentenleistungen werden allein in Deutschland auf jährlich 1, 8 Milliarden Euro geschätzt. In Osnabrück kann gezeigt werden, wie wirksam gezielte Prävention ist und dass vermeintlich unheilbare chronische Entzündungen der Haut bei umfassender medizinischer Beratung durchaus heilbar sind″, betonte John in seinem Eröffnungsvortrag.

Deutschlandweit mache das Osnabrücker Modell″ der Behandlung und Prävention Schule, so John. Sogar im österreichischen Graz habe eine Hautklinik im vergangenen Jahr nach dem Osnabrücker Vorbild begonnen, ein Versorgungszentrum für berufsbedingte Hautkrankheiten aufzubauen.

Bildtext: m neuen Dermatologiezentrum des Klinikums Osnabrück am Finkenhügel sollen zukünftig Patienten versorgt und Forschung betrieben werden.

Foto: Swaantje Hehmann
Autor:
cls


Anfang der Liste Ende der Liste