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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Hinter den Kulissen des Zoos
Zwischenüberschrift:
Adventstürchen-Führung im Tierpark am Schölerberg
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Was Nacktmulle hinterlassen, wenn sie mal müssen, wissen die Mädchen und Jungen jetzt, die gestern bei der Adventstürchen-Führung im Osnabrücker Zoo dabei waren.

Osnabrück. Die achtjährige Madita wollte es ganz genau wissen: Als die Tierpfleger-Auszubildende Jennifer Kronhardt bei dem Rundgang die Vorrichtungen zeigte, durch die die Höhlen und Laufgänge der Nager und anderer Bewohner des Unterirdischen Zoos″ von der Rückseite erreicht werden können, fragte sie nach den Aa-Köddeln″ der Tiere. Kronhardt zeigte den Kindern daraufhin einen der Gehegebereiche, in denen die Mulle ihre Geschäfte verrichten. Das ist ja wie bei meinen Kaninchen″, meinte Madita. Wie Kronhardt verdeutlichte, suchen sich die aus Afrika stammenden Nager immer bestimmte Ecken für ihre Geschäfte aus und machen nicht einfach überall hin.

Kronhardt hatte sich den besonderen Rundgang ausgedacht, bei dem sich zahlreiche Zootüren für die Kinder öffneten, sie sonst versperrt bleiben. Sie zeigte den sechs Mädchen und Jungen zunächst die hinteren Bereiche des Unterirdischen Zoos″, in die sonst nur die Tierpfleger gelangen, um die Nacktmulle und anderen Bewohner zu versorgen. Anschließend ging es ins Südamerikahaus zu den Tapiren. Dort durften die Kinder sogar beim Füttern helfen. Es war ein Eimer mit Rote-Bete-Knollen, Bananen, Paprika und Äpfeln vorbereitet, aus dem sich die Kinder bedienen durften. Nach anfänglicher Scheu trauten sich alle, den Säugern mit ihren lustigen Nasen etwas hinzuhalten und sie von der Hand fressen zu lassen. Als sich das gerade im Juli geborene Jungtier Amanda beim Füttern nicht so gut gegen die ausgewachsenen Tapire durchsetzen konnte, hielten die Kinder besonders ihr lauter Leckerbissen hin. Amanda ist richtig süß. Sie fühlt sich so kuschelig an, dass ich sie am liebsten gleich mitnehmen würde″, meinte die achtjährige Maya.

Anschließend durften die Kinder noch beim Füttern der Seehunde mithelfen. Dazu deckten sie sich erst im Wirtschaftshof des Zoos mit Heringen, Makrelen, Rotfedern, Sprotten und anderen Fischen ein. Der 8-jährige Max freute sich, dass einer der flinken Schwimmer seinen Vornamen trägt umso fleißiger half der Junge dann beim Umfüllen der Fische in einen Trageeimer.

Letzte Station des Rundgangs war ein Besuch bei den Rentieren. Das Gehege konnte nicht betreten werden, weil sich die Tiere gerade in der Brunft befinden und das Männchen besonders eifrig über die Weibchen wacht aber die Kinder konnten trotzdem beim Füttern mithelfen, indem sie den Rentieren ihr Lieblingsgericht eine Flechte über den Zaun zuwarfen. Als die Kinder wissen wollten, ob die Rentiere nicht zurzeit gerade besonders viel zu tun haben, weil sie immer mit dem Weihnachtsmann Geschenke ausfliegen müssen, meinte die Auszubildende schmunzelnd, dass sie sich noch ausruhen könnten schließlich würden die Geschenke ja erst am Heiligen Abend verteilt.

Serie Jeden Tag ein Türchen

Bildtext:
Im Osnabrücker Zoo erwarteten die Adventstürchen-Kinder tolle Erlebnisse mit Tieren. Im Südamerikahaus schauten sie auch bei den Schlangen vorbei.

Fotos: Michael Gründel, imago/ imagebroker
Autor:
Jens Lintel


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