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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Eine Million Euro für Mapungubwe
Zwischenüberschrift:
Land fördert Afrikalandschaft im Zoo
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Wer verbreitet nicht gerne frohe Kunde? In diesem Fall ist es der SPD-Landtagsabgeordnete und Ratsmitglied Frank Henning, der in einer Pressemitteilung die Nachricht verbreitete, dass das Land Niedersachsen die geplante Afrikalandschaft Mapungubwe des Osnabrücker Zoos mit einer Million Euro fördern wird.

Entsprechend überrascht zeigte sich denn auch Zoogeschäftsführer Andreas Busemann, den die Nachricht auf der Rückfahrt aus dem Urlaub erreichte. Ich habe noch keine offizielle Bestätigung. Wenn dem so ist, freue ich mich aber tierisch.″

Henning hatte offensichtlich in einem Gespräch mit Wirtschaftsminister Olaf Lies erfahren, dass der Antrag des Zoos auf eine Förderung des Afrikaprojekts positiv entschieden worden ist. Das Land entscheidet derzeit über Fördermittel aus der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW) sowie aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Eine Million Euro aus diesen Töpfen fließt nun nach Osnabrück.

Insgesamt wird die Themenwelt Mapungubwe etwa drei Millionen Euro kosten. Neben einem Darlehen in Höhe von 1, 5 Millionen Euro, für das die Stadt vorbehaltlich der Zustimmung der Kommunalaufsicht die Bürgschaft übernehmen wird, und den jetzt zugesagten Fördermitteln, fließen 300 000 Euro der Sparkassenstiftung in Stadt und Landkreis sowie 286 000 Euro aus dem Fundraising bzw. durch den neu gegründeten Verein Löwen für Löwen in das Projekt. Der Name der neuen Themenlandschaft ist entliehen vom Mapungubwe-Nationalpark im südlichen Afrika. Auf dem Schölerberg sollen in dem Areal die Gehege von Löwen, Nashörnern, Zebras und weiteren Steppentieren räumlich und thematisch miteinander verbunden werden. Zu beobachten sind die Tiere dann von Baumwipfelpfaden.

Nach der Zusage aus Hannover werden die Bauarbeiter schon bald die Schaufel schwingen. Baubeginn wird wohl schon zu Jahresbeginn 2017 an der Nashornanlage sein. Sind hier die Arbeiten erledigt, geht es weiter zu den Löwen. Den Abschluss des Projekts hofft Busemann Anfang 2019 feiern zu können. Ist Mapungubwe fertiggestellt, sind auch die letzten 20 Prozent der aus tierhalterischer Sicht als kritisch bewerteten Anlagen in die Anforderungen einer modernen Tierhaltung überführt.

Vergeben werden die Landesmittel von der landeseigenen N-Bank. Schon bei der Antragstellung wurde deutlich, welch große Wertschätzung die Verantwortlichen der touristischen Bedeutung des Zoos für die Region entgegenbringen″, freut sich Busemann, der jetzt nur noch auf das Go″ der Kommunalaufsicht für die Bürgschaft der Stadt wartet.
Autor:
dk


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