User Online: 1 | Timeout: 16:07Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Kein Kaffee im Einmalbecher mehr?
 
Kommt in Niedersachsen der Pfand-Kaffeebecher?
Zwischenüberschrift:
Ministerium gegen Becherflut
Artikel:
Kleinbild
 
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Einwegbecher sind dem niedersächsischen Umweltministerium ein Dorn im Auge. Deshalb werden derzeit praxistaugliche und umweltschonende Möglichkeiten zur Begrenzung der Becherflut geprüft wie etwa Pfand-Kaffeebecher.

Osnabrück. Kommt bald der Pfand-Kaffeebecher in Niedersachsen? Das Landesumweltministerium prüft, inwieweit Mehrwegbecher und ein Mehrwegsystem die Becherflut begrenzen könnten. Das teilte das Ministerium am Montag mit.

Demnach arbeite es mit Nachdruck an einer Verringerung der Einwegbecher. Das Umweltministerium stehe bereits mit anderen beteiligten Institutionen, dem Handel und der Gastronomie in Kontakt, um unterschiedliche praxistaugliche und umweltgerechte Möglichkeiten zur Begrenzung der Becherflut auszuloten. Unter anderem gehe es dabei um die Einhaltung der Hygiene.

Der Deutschen Umwelthilfe zufolge landen bundesweit jede Stunde 320 000 Einwegbecher im Müll in der Summe mehr als 2, 8 Milliarden pro Jahr. Das sorgt nicht nur für jede Menge Müll; die meisten Becher werden nicht aus recyceltem Papier hergestellt, zudem benötigt die Herstellung Rohöl, verbraucht Energie und Wasser.

Noch unklar ist, welche Möglichkeit zur Eindämmung der Becherflut umgesetzt werden könnte. Das könnten dem Ministerium zufolge ein großflächiges Mehrwegsystem oder das simple Befüllen der Kundenbecher sein.

Einen Zeitplan zur Umsetzung eines möglichen Systems hat das Ministerium noch nicht, sagte Sprecher Rudi Zimmeck auf Nachfrage unserer Redaktion .

In Osnabrück ist es bereits seit einiger Zeit möglich, sich den Kaffee bei einigen Anbietern im eigenen Becher ausschenken zu lassen. Freiburg führte bereits ein Mehrwegsystem ein. In 16 Cafés und Bäckereien gibt es den Mehrwegbecher aus Plastik, der bis zu 400-mal genutzt werden kann. Einen Euro Pfand zahlen die Kunden.
Autor:
yjs


Anfang der Liste Ende der Liste