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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Staunen über die Schönheit der Natur
Zwischenüberschrift:
Am Wochenende 50 Aussteller bei Mineralien- und Fossilienbörse im Berufsschulzentrum Westerberg
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Am kommenden Wochenende ist das Berufsschulzentrum am Westerberg Schauplatz der 42. Internationalen Mineralien- und Fossilienbörse. Besucher dürfen sich auf Fundstücke aus aller Welt freuen.

Bei freiem Eintritt können am 26. und 27. November 2016 von 10 bis 17 Uhr glitzernde Mineralien, bunte Opale, Meteoriten aus dem All und uralte Fossilien im Berufsschulzentrum entdeckt werden. Die Börse versteht sich als Treffpunkt für alle, die noch über die Schönheit und Vielfalt der Natur staunen können, betonen die Veranstalter.

Zu den Fossilien gehören versteinerte Pflanzen, Ammoniten und Haifischzähne. Wir haben 50 Aussteller aus der ganzen Welt zu Gast. Peru, Marokko, Belgien und Frankreich sind unter anderem vertreten″, sagt Angelika Leipner vom Museum am Schölerberg. Das Museum veranstaltet die Börse auch in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit der Vereinigung der Freunde der Mineralogie und Geologie (VFMG). Zur VFMG Bezirksgruppe Osnabrück gehören 15 Personen, die die Börse ehrenamtlich organisieren.

Bei einer kleinen Sonderausstellung präsentieren wir die Mineralien und Fossilien, die bei der A-33-Baustelle in Belm gefunden wurden″, erklärt Leipner. Glücklicherweise gebe es im Osnabrücker Bergland eine fast lückenlose Erdgeschichte vorzufinden, die bis zu 300 Millionen Jahre zurückreicht. Die Baustellenfunde haben nach rund 206 Millionen Jahren ihren Weg zur Ausstellung gefunden.

Außer Fachliteratur und Werkzeug für Sammler und Liebhaber kommt bei der Börse auch die sogenannte Geoden-Knacke zum Einsatz. Mit diesem Werkzeug können hohle Steine (Geoden) fachmännisch geknackt werden, um die Kristalle in ihrem Innern ans Tageslicht zu bringen. Das ist immer ein ganz besonderer Moment″, sagt Leipner. Man weiß nie, was sich darin verbirgt.″ Besucher haben außerdem die Möglichkeit, ihre privaten Funde am Informationsstand, der von der VFMG betreut wird, von Experten bestimmen zu lassen.

Die kleinen Gäste können sich beim Kinderprogramm auf die Suche nach versteckten Weihnachtssternen machen. Zu gewinnen gibt es Mineralien oder Fossilien. Zur Stärkung bietet die Cafeteria des Berufsschulzentrums für alle Entdecker Kaffee, Kuchen und einen Mittagstisch an. Die Parkmöglichkeiten an der Stüvestraße sind derzeit aufgrund von Bauarbeiten begrenzt. Leipner bittet per Auto anreisende Besucher darum, möglichst auf Nebenstraßen oder umliegende Parkhäuser auszuweichen.

Noch mehr erleben: Die Wochenendtermine der Region auf veranstaltungen.noz.de

Bildtext:
Angelika Leipner präsentiert einen versteinerten Ammoniten, der neben vielen anderen Fossilien bei der 42. Mineralien- und Fossilienbörse zu sehen sein wird. Das Fossil stammt aus dem Zeitalter des braunen Jura und ist damit um die 160 Millionen Jahre alt.
Foto:
Jörn Martens
Autor:
brab


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