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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Der Rat beschloss mit großer Einmütigkeit: Krankenhaus auf dem Westerberg.
Zwischenüberschrift:
Die Meinung der Experten: Ein technisch, erchitektonisch und städtebauliche günstiger Standort
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
... Mit großer Einmütigkeit fällte der Rat der Stadt gestern in nichtöffentlicher Sitzung die Entscheidung in der seit langem diskutierten Frage des Standortes für den vom Rat beschlossenen Neubau der Städtischen Krankenanstalten. Standort des neuen Krankenhauses wird nach der Entscheidung des Rates das Steinbruchgelände des Westerberges sein. Die einmütige Entscheidung des Rates ist, wie die Sprecher der drei Rathaus-Fraktionen in einer Pressekonferenz nach Beendigung der nichtöffentlichen Sitzung erklärten, vor allem auf das positive Ergebnis zurückzuführen, das sich bei den Experten-Untersuchungen sowohl in technischer, architektonischer als auch städtebaulicher Hinsicht ergab.
Bürgermeister Erpenbeck (CDU), Senator Hawighorst (SPD) und Senator Konrad (FDP) stimmten darin überein, daß der nunmehr gewählte Standort Westerberg von allen zur Debatte stehenden Standorten hinsichtlich des Lärms die geringsten Belästigungen bringe. Günstig seien die Gutachten auch hinsichtlich der metereologischen Voraussetzungen ausgefallen. Das Gelände des Westerberges biete nicht nur eine städtebaulich günstige Lösung, sondern erfülle auch die Vorbedingung für gute architektonische Gestaltungsmöglichkeiten.
Mit den Untersuchungen waren neben der Interorg und der Bauverwaltung der Stadt zwei Architektengruppen und ein Architekt befaßt, die im Rahmen eines Ideenwettbewerbes vor allem die Frage der Bebauungsmöglichkeiten zu klären hatten. Professor Wortmann von der Technischen Hochschule Braunschweig, der auch den Standort Finkenhügel überprüfte, gab dem Westerberg u. a. wegen der Einordnung in die Gesamtkonzeption der baulichen Entwicklung, wegen der Bebauungsmöglichkeit und der leichten Verkehrsanbindung den Vorzug.
In der Pressekonferenz wurde darauf hingewiesen, daß die in letzter Zeit gegen den Standort Westerberg laut gewordenen Bedenken nicht zutreffend seien. Entgegen den Bedenken, daß der Raum nicht ausreiche, sei man bei der Überprüfung sogar zu dem Ergebnis gekommen, daß ausreichende Erweiterungsmöglichkeiten bestünden. Auch von einer Beeinträchtigung des Wohnwertes könne keine Rede sein. Im Gegenteil, so meinte Senator Konrad, könne der Westerberg mit dem Krankenhaus ein Anziehungspunkt werden.
Mit dem Beschluß, das neue Krankenhaus auf dem Westerberg z bauen, haben Rat und Verwaltung nach langen, aber bei der Größe und Bedeutung des Objektes auch wohl erforderlichen Beratungen einen Schlußstrich unter die Standort-Diskussionen gesetzt, an der sich auch die Öffentlichkeit sehr interessiert zeigte. In der letzten Phase wurde in den letzten Wochen sehr zügig gearbeitet, so daß der Rat sein gegenüber der Öffentlichkeit gegebenes Versprechen, die Standortfrage noch vor den Ratsferien zu entscheiden, zu halten vermochte. Mitte August wird die Interorg bereits ein komplettes Raumprogramm vorlegen. Bis alle rechtlichen Voraussetzungen für den Bau der neuen Krankenhauses auf dem Westerberg erfüllt sind, wird jedoch noch einige Zeit ins Land gehen. Über den möglichen Termin des Baubeginns zu sprechen, ist unter diesen Umständen verfrüht.


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