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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Frühstart soll aufmerksam machen
Zwischenüberschrift:
Darum öffnet das Neumarkt-Winterdorf eine Woche vor dem Weihnachtsmarkt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Nicht nur in der Altstadt und der Johannisstraße, sondern auch auf dem Neumarkt können Osnabrücker bald wieder Glühwein schlürfen und das sogar schon eine Woche vor dem Start des traditionellen Weihnachtsmarkts. Wie kommt es dazu?

Osnabrück. Deutschlandweit ist es Tradition, dass Weihnachtsmärkte nach den traurigen Tagen″ geöffnet und am 22. oder 23. Dezember geschlossen werden. Wo von dieser Tradition abgewichen wird, hagelt es meist Kritik. Doch auch in Osnabrück wird es in diesem Jahr bereits Mitte November recht weihnachtlich: Das Winterdorf am Neumarkt und die Eislauffläche am Ledenhof öffnen bereits am 18. November.

Zwei Dinge vorweg: Aus Respekt vor dem Totensonntag bleiben beide Flächen am Totensonntag, der dieses Jahr auf den 20. November fällt, geschlossen. Außerdem handelt es sich bei dem Winterdorf um keinen Weihnachtsmarkt im klassischen Sinne, wie Beate Krämer von Marketing und Tourismus GmbH (OMT) betont: Das Winterdorf ist eine eigenständige Veranstaltung, für die es eine Sondernutzungserlaubnis gibt.″ Während es für den traditionellen Weihnachtsmarkt Verträge zwischen der Stadt und dem Bistum bezüglich An- und Aufbau sowie Dauer des Weihnachtsmarktes gibt, sind Winterdorf und Eisfläche in ihrer Terminwahl frei.

Wir öffnen unser Winterdorf vorzeitig, um es etwas bekannter zu machen″, sagt Unternehmer Christoph Sierp, der für das Winterdorf verantwortlich ist, während die Eisfläche am Ledenhof vom Schaustellerverband betrieben wird. Um den Neumarkt als Veranstaltungsfläche zu etablieren, brauche es Jahre, sagt Sierp. Mit der frühen Öffnung hofft er, Osnabrücker zum Schnuppern auf den Neumarkt zu locken. Der historische Weihnachtsmarkt wird aber der Platzhirsch bleiben″, ist sich Christoph Sierp sicher. Das sei so auch völlig in Ordnung, doch gerade am Wochenende sei der Weihnachtsmarkt oft so überlaufen, dass man irgendwann auch über die Sicherheit der Besucher nachdenken müsse die neuen Flächen am Neumarkt und dem Ledenhof könnten den Ansturm etwas entzerren.

Sorge, dass bald schon im September mit den ersten Nikoläusen im Supermarkt auch schon die ersten Weihnachtsmärkte oder Winterdörfer öffnen, sollte aber niemand haben die Osnabrücker müssten ja erst einmal in Winterstimmung kommen. Man könnte eher darüber nachdenken, die Sache über Weihnachten hinaus bis Silvester zu verlängern″, sagt Sierp. Dann kämen alle zum Geschenke-Umtausch in die Stadt, hätten Urlaub und Zeit.

Das Winterdorf besteht in diesem Jahr zu zweiten Mal. Ob es auch kommendes Jahr eine ähnliche Veranstaltung geben soll, ist derzeit noch unklar. Der Vertrag von Christoph Sierp läuft nur für dieses Jahr, und wie es nächstes Jahr auf dem Neumarkt aussieht, sei derzeit noch zu unsicher für Planungen. Interesse hätte ich aber″, sagt der Unternehmer.

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Bildtext:
Noch ist geschlossen zum zweiten Mal wird es in diesem Jahr ein Winterdorf auf dem Neumarkt geben.
Foto:
Michael Gründel
Autor:
Cornelia Achenbach


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