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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Kreative Ideen prämiert
Zwischenüberschrift:
Klimabotschafter der Ursulaschule küren die schönsten Stoffbeutel
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Die Klimabotschafter der Ursulaschule haben die Gewinner des Wettbewerbs Plastiktütenfreies Osnabrück″ bekannt gegeben. Insgesamt 15 Grundschulen hatten sich an dem Wettbewerb beteiligt.

Osnabrück. Plastiktüten sind nicht so gut für die Umwelt. Deswegen ist es blöd, sie zu benutzen″, sagte Klimabotschafter Jan-Gerd Jaax zu Beginn der Veranstaltung. Der Schüler des Jahrgangs 11 ist mit rund 30 weiteren Schülern Klimabotschafter an der Ursulaschule. Im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft haben sie so eine Vielzahl von Projekten entworfen. Eines der Projekte ist der Wettbewerb für ein plastiktütenfreies Osnabrück″.

Versammelt hatte sich zur Preisverleihung ein buntes Gewusel aus Schülern, Lehrern und Eltern der 15 beteiligten Grundschulen. Warum es wichtig sei, sich für ein plastiktütenfreies Osnabrück einzusetzen, wurde den Versammelten mittels eines Kika-Films gezeigt. Der Fernsehsender hatte die Klimabotschafter der Ursulaschule besucht und bei einer Aktion in der Großen Straße begleitet. Insgesamt 76 Tüten verbrauche jeder Deutsche pro Jahr wobei jede einzelne nur rund eine halbe Stunde verwendet würde, bevor sie im Müll lande, lautete eine im Film bezeigte Bilanz.

Um eine Alternative für die Plastiktüten zu kreieren, hatten die Grundschüler im Rahmen des Wettbewerbs rund 250 Stoffbeutel bemalt und entworfen. Herausgekommen war ein breiter Mix aus Beuteln mit klaren Botschaften, bunten Bildern oder klaren Aufforderungen wie Kein Plastik auf den Boden, bitte″.

Vier Schüler hatten besonders kreative Beutel entworfen. Felipe Garcia Beerbom aus der Klasse 4 der Dreireligionenschule hatte auf seinen Stoffbeutel die Erde gemalt und den Spruch Die Erde hat Fieber″. Die Erde wird ja immer wärmer und wärmer, und genau das wollte ich damit ausdrücken″, erläuerte Felipe. Maria Salow aus der 4. Klasse der Grundschule Pye hatte sich hingegen für ein ganz buntes Design entschieden. Der Beutel war hierbei in einer Kooperation des Religions- und Textilunterrichts ihrer Schule entstanden. Mit einer Koproduktion gewannen Stella und Phillip aus der 2. Klasse der Grundschule am Schölerberg. Zu sehen war hier die Erde aus dem Weltall mit dem Spruch Wir wollen kein Plastik″. Die vier Schüler bekamen als Preis einen Gutschein für einen Besuch im Schwimmbad.

Da die Beteiligung an dem Wettbewerb so groß war, vergaben die Klimabotschafter der Ursulaschule vier weitere Kreativpreise an die Klasse 2a der Franz-Hecker-Schule, an die Grundschule Gesmold, an die Heinrich-Schüren-Schule und an die Montessori-Schule. In der Heinrich-Schüren-Schule waren beispielsweise Stoffbeutel mit 100 gemalten Punkten entworfen worden. Jeder dieser Punkte kann angekreuzt werden, wenn man mit dem Beutel einkaufen war. Mit dieser cleveren Idee können die Schüler sich und ihre Eltern daran erinnern, beim Einkaufen einen Stoffbeutel zu benutzen. Als Dank für so viele kreative Ideen gab es für diese vier Klassen zum Abschluss einen Verzehrgutschein für eine Eisdiele in Osnabrück.

Wir sind vor zwei Jahren mit dem Projekt angefangen. Unser Ziel ist es, bis 2017 ein plastiktütenfreies Osnabrück zu bekommen. Zusammen mit dem Oberbürgermeister haben wir deswegen auch die Initiative , plastiktütenfreies Geschäft′ ins Leben gerufen″, fasste Tobias Romberg, Lehrer an der Ursulaschule und Betreuer des Projekts, zusammen. Vor zwei Jahren wurden wir belächelt. Mittlerweile beteiligen sich rund 40 Geschäfte in Osnabrück.″

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Bildtext:
Insgesamt 15 Grundschulen hatten sich am Wettbewerb beteiligt. Herausgekommen war eine Vielzahl von bunten Einkaufsbeuteln.
Foto:
Frederik Theiling
Autor:
Frederik Theiling


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