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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Mit 1700 Tonnen Salz in den Winter
Zwischenüberschrift:
Servicebetrieb ist gerüstet – Wenn es friert und schneit, sind auch die Bürger in der Pflicht
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Mit 1700 Tonnen Streusalz geht der Osnabrücker Servicebetrieb (OSB) nach eigenen Angaben in die Wintersaison. Momentan laufen die Vorbereitungen beim OSB auf Hochtouren doch auch die Bürger sind bei Eis und Schnee gefordert.

Osnabrück. Aktuell checkt der OSB seine Fahrzeuge in der eigenen Werkstatt, damit sie zum Start der Winterdienst-Saison einsatzbereit sind. Momentan lagern rund 700 Tonnen Streugut in der Halle an der Hafenringstraße, zusätzlich wurden 1000 Tonnen bestellt. Die Einsatzpläne für die Mitarbeiter liegen bereits in der Schublade.

Bei Wintereinbruch werden laut Mitteilung pro Einsatz mit sechs Großfahrzeugen rund 480 Kilometer Straßenlänge betreut. Dazu kommen vier Schmalspurfahrzeuge für 85 Kilometer Radwege auf Hochborden. Die Straßenreinigung betreut in Handarbeit rund 600 Einzelflächen wie Haltestellen, Plätze, Mittelinseln und belebte Fußgängerüberwege im Winterdienst. In vielen Fällen leisten wir über das gesetzlich vorgeschriebene Maß Winterdienst. Bei starken und anhaltenden Schneefällen sind aber auch unsere Kapazitäten begrenzt, und wir können nicht überall gleichzeitig im Einsatz sein″, wird OSB-Betriebsleiter Axel Raue in einer Pressemitteilung zitiert.

Wenn Schneefall oder Glätte zu erwarten sind, sind bis zu 240 unserer Mitarbeiter in Rufbereitschaft, pro Schicht bei vollem Winterdiensteinsatz sind es circa 100, um die Straßen von Schnee und Eis zu befreien, wenn nötig im Dauereinsatz.″ Die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer habe dabei höchste Priorität, so Raue. Der Winterdienst konzentriere sich gemäß der gesetzlich vorgeschriebenen Reinigungs- und Verkehrssicherungspflicht auf Straßen und Bereiche mit der höchsten Priorität. Dazu zählen verkehrswichtige und gefährliche Straßenabschnitte, unter anderem Rettungswege, Hauptverkehrswege, Steigungen und Brücken oder Kreuzungsbereiche.

Aber auch die Bürger müssen ihren Teil beitragen, um für sichere Straßen zu sorgen″, erklärt Raue. Anlieger beziehungsweise Grundstückseigentümer sind laut OSB zur Winterwartung auf öffentlichen Gehwegen verpflichtet. Dazu gehört, den Schnee wegzuräumen und gegen Eis mit abstumpfenden Mitteln vorzugehen. Können sie nicht selbst aktiv werden, etwa wegen Krankheit oder Urlaub, müssen sie rechtzeitig dafür sorgen, dass diese Aufgabe durch Dritte erledigt wird. Die Verkehrssicherheit muss an Wochentagen bis 7 Uhr morgens, an Sonn- und Feiertagen bis 9 Uhr in einer Breite von einem Meter hergestellt sein und tagsüber jeweils bei Bedarf bis 22 Uhr aufrechterhalten werden. In den Nachtstunden gibt es weder auf Straßen noch auf Gehwegen eine generelle Winterdienstpflicht.

Schnee und Eis haben auch auf die Müllabfuhr Einfluss. Der Servicebetrieb weist daraufhin, dass die Zugänge zu den Mülltonnen bis sechs Uhr morgens mindestens in Breite eines Müllbehälters schnee- und eisfrei sein müssen. Am leichtesten rutscht der Abfall aus den Tonnen, wenn diese in der Nacht vor dem Leerungstag frostfrei gelagert werden, zum Beispiel in der Garage oder in einem Kellerraum.

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Bildtext:
Der Osnabrücker Servicebetrieb bereitet sich aktuell auf die kommende Winter-Saison vor. 1700 Tonnen Salz hat der OSB bestellt.
Foto:
Jörn Martens
Autor:
pm


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