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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Einbahnstraßen-Regelung wird noch oft ignoriert
Zwischenüberschrift:
Anwohner begrüßen die Neuregelung an der Artilleriestraße – Nicht alle Autofahrer halten sich daran
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Seit gut zwei Wochen stehen in Osnabrück Durchfahrt verboten″-Schilder an der Ecke Artilleriestraße/ Sudetenstraße. Zum Leidwesen der Anwohner ignorieren viele Autofahrer die Schilder nach wie vor.

Zu Anfang war es sehr chaotisch″, klagt ein Anwohner, der nicht namentlich genannt werden möchte. Mehrfach habe er beobachtet, wie Bauarbeiter, die momentan an der Ecke Artilleriestraße/ Sudetenstraße arbeiten, Autofahrer auf die neuen Verbotsschilder hingewiesen haben. Gerade morgens sei es zur Verwirrung gekommen, als zahlreiche Eltern ihre Kinder an der Heinrich-Schüren-Schule absetzen wollten, die direkt an der Artilleriestraße liegt. Inzwischen habe sich die Situation wieder etwas beruhigt.

Der Anwohner habe Verständnis dafür, dass zu Anfang nicht jeder das Verbotsschild beachtet hat. Er selbst sei aus purer Gewohnheit auch schon vom falschen Ende in die Artilleriestraße gefahren. Dennoch gibt es weiterhin zahlreiche Autofahrer, die das Verbot schlicht ignorieren. Das zeigt sich allein an den zahlreichen Autos, die entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung auf der rechten Straßenseite parken. Mit Parkstreifen auf beiden Seiten ist es schwer entgegenkommenden Autos in der engen Tempo-30-Zone auszuweichen.

Die Entscheidung, die Artilleriestraße zur Einbahnstraße zu erklären, fiel im Rahmen des Verkehrskonzepts Westerberg. Ziel ist e, s die Verkehrsbelastung auf den Durchgangsstraßen zu reduzieren und umweltfreundlicher zu gestalten. Ähnliche Maßnahmen wurden in Form der Berliner Kissen″ auf dem gesamten Westerberg getroffen. Die Planer erhoffen sich eine Reduzierung der Durchfahrten. Sie wollen vor allem verhindern, dass die Strecke zwischen der Mozartstraße und der Gluckstraße zu einer heimlichen Westumgehung wird″.

Der Anwohner begrüßt die Entscheidung der Stadt. Die Artilleriestraße sei besonders von Lkw aus Richtung Natruper Straße als Durchfahrtsweg genutzt worden. Das ist jetzt vorbei. Seitdem die Verbotsschilder stehen, ist es deutlich ruhiger geworden in der Straße.″ Auch die Verkehrssicherheit für die Schulkinder, habe sich verbessert. Die Situation ist viel übersichtlicher geworden. Zumindest bis der Nächste die Schilder ignoriert.″

Bildtext:

Seit zwei Wochen darf die Artilleriestraße aus Richtung Natruper Straße nur noch von Fahrrädern durchquert werden. Trotzdem werden die Verbotsschilder von vielen Autofahrern immer noch ignoriert. Foto: Bastian Rabeneck
Autor:
brab


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