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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Wer muss auf wen Rücksicht nehmen?
Zwischenüberschrift:
Leserbriefe
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zum Leserbrief von Helmut Huzarski Als Gesellschaft gnadenlos verloren″ (Ausgabe vom 14. Oktober) mit Bezug auf die Berichterstattung zur Situation der Radfahrer in Osnabrück.

Es ist mir gerade ein Bedürfnis, meinen Frust über die unseligen Zustände in der Osnabrücker Innenstadt mal auf Papier zu bringen. Seit Jahren nehme ich eine zunehmend aggressive Fahrweise seitens der Fahrradfahrer wahr. Die Fußgängerzone Große Straße wird von vielen Radfahrern als rechtsfreier Raum gesehen. Diese Radfahrer brettern mit hoher Geschwindigkeit in Slalommanier durch die Fußgänger.

Ich selbst bin vor nicht langer Zeit von einer Radfahrerin mit einem Kind in ihrem Anhänger von hinten in die Wade gefahren worden. Nach Protest meinerseits beschimpfte sie mich und fuhr weiter.

Wie soll ich meinen Kindern klarmachen, dass man Regeln befolgen muss, wenn sie sehen, dass ein Regelverstoß keinerlei Konsequenz hat. Vor ein paar Tagen war ich mit meiner Frau in Rheine zum Einkaufen. Ich habe dort in der Fußgängerzone keinen einzigen Radrowdygesehen. Ausnahmslos schober alle Radfahrer ihre Räder. Es geht also doch.

Was ist das Geheimnis dieses Erfolges? Mein Vorschlag für die Verantwortlichen in Osnabrück: Bittet die Macher in Rheine um Amtshilfe.″

Eckhard Kienker

Osnabrück

In Teilen hat Herr Helmut Huzarski recht, aber ein genauer Blick [...] in die von ihm zitierte Straßenverkehrsordnung sagt genau das Gegenteil für die Fahrradstraße: Das Nebeneinanderfahren von Fahrrädern ist erlaubt. Auch dann, wenn Kfz dadurch nicht überholen können. Kfz-Führer haben dann ihre Geschwindigkeit an den Radverkehr anzupassen.

Sind Kfz in der Fahrradstraße zulässig , so sind sie lediglich geduldet und haben sich dem Radverkehr anzupassen. Ein Überholen ist nur zulässig , wenn ein seitlicher Sicherheitsabstand von 1, 50 Metern eingehalten werden kann.

Ich denke, diese Regeln sprechen für sich! Dass noch nicht mal ein Kilometer Fahrradvorfahrt in Osnabrück respektiert wird, auch das kann man als rücksichtslos empfinden!

Ein Vergleich: Die Lieferantenfahrzeuge in Fußgängerzonen halten sich ja auch weitgehend an die , Vorfahrts′-Rechte der Fußgänger! Die meisten Spielstraßen in Osnabrück können leider bisher fast nicht als solche genutzt werden! Dort ist die , Aufenthaltsqualität′ vielerorts noch zu unsicher.″

Jürgen Dietrich

Osnabrück

Bildtext:
Immer mehr Osnabrücker steigen regelmäßig aufs Fahrrad Konflikte mit anderen Verkehrsteilnehmern bleiben da nicht aus.
Foto:
Archiv/ Michael Gründel
Autor:
Eckhard Kienker, Jürgen Dietrich


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