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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Wieder Busspur auf der Iburger Straße?
Zwischenüberschrift:
Anwohner diskutieren im Bürgerforum der Stadtteile Fledder und Schölerberg über Sicherheit im Verkehr
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Busspuren auf der Iburger Straße? Lastwagen an der Durchfahrt hindern? Ein Verkehrskonzept für Fledder und Schölerberg? Über Fragen wie diese diskutierte das Bürgerforum für die beiden Stadtteile.

Osnabrück. Es gab sie schon einmal, aber nur für kurze Zeit. Eine Anwohnerin wünscht sich für die Busspuren auf der Iburger Straße zurück: Ortrun Niethammer geht es dabei vor allem um die Sicherheit der Kinder, die mit Fahrrädern unterwegs sind: Zwischen Nahne und Rosenplatz findet sich die höchste Schuldichte in Osnabrück.″ Der Iburger Straße müsse in einer Fahrradstadt″ ebenso viel Gewicht gegeben werden wie der Natruper Straße.

Ja, da haben Sie recht″, antwortete ihr Stadtbaurat Frank Otte. Und auch für den Busverkehr wären eigene Spuren besser. Aber: Um das gleiche Maß würde sich die Situation für die Personenwagen verschlechtern.″ Daher sei es wichtig, die Gesamtsituation″ in den Blick zu nehmen. Dazu gehöre die Leistungsfähigkeit der Iburger Straße. Er versprach der Anwohnerin: Wir werden das nochmals prüfen.″ Die Überlegungen dazu sollen in die Aktualisierung des Nahverkehrsplans für 2018 einfließen. Einer der Nachbarn brachte mittelgeführte″ Busspuren für die Iburger Straße ins Spiel. Auch dieses Thema will Otte in den Stadtentwicklungsausschuss hineintragen.

Lastwagen als Sicherheitsrisiko: Anwohner wünschen sich ein Durchfahrtverbot für Brummis in der Innenstadt. Doch das scheint nach wie vor nicht einfach zu sein. Ratsherr Ulrich Hus (SPD), der das Bürgerforum leitete, erinnerte daran: Rat und Verwaltung überlegen seit mehr als zehn Jahren, wie wir die den Lastwagenverkehr verringern können.″ Stadtbaurat Otte setzt nicht allzu viel Hoffnung in ein Durchfahrtverbot. Als Beispiele nannte er Lastwagen, die etwa in Voxtrup losfahren und in Haste halten, oder welche von außerhalb, die zunächst ein Zwischenziel in der Innenstadt ansteuern: Solche Fälle seien von einem Durchfahrtverbot nicht betroffen.

Tatsächlich durchfahrenden Lastwagenfahrern könne das Vergehen nur schwer nachgewiesen werden. Und: Nur die Polizei könne in den Verkehr eingreifen. Aus anderen Städten wisse er, dass dort Verbotsschilder aufgestellt worden seien aber ohne Wirkung. Eher sei es möglich, Straßenabschnitte für Lastwagen zu sperren oder was die Verwaltung derzeit prüfe ein Rechtsabbiegeverbot für sie einzuführen.

Monika Budke meinte, dass am Schölerberg auch zu viele Personenwagen nur auf der Durchfahrt sind gerade über den Langenkamp. Doch Stadtbaurat Otte machte ihr keine Hoffnungen. Es sei schwierig, Durchfahrten zu reduzieren. Für den Langenkamp stellte er aber eine Verkehrserhebung in Aussicht.

Dass auf der Ameldungstraße und auf der Voxtruper Straße 50 Stundenkilometer gefahren werden darf, halten Anwohner für unverantwortlich. Offenbar erlaubt es aber die Straßenverkehrsordnung nicht, dass die Stadt auf einer Erschließungsstraße wie dieser eine Tempo-30-Zone einrichtet so sagte es der Stadtbaurat. Monika Budke will sich damit nicht zufriedengeben. Sie wünscht sich ein Gesamtkonzept für den Stadtteil.

Feldhasen sind offenbar nicht geschützt. Diese Botschaft erfuhr ein Anwohner, der Natur- und Tierschutz gegen den Bau eines Möbelmarktes aufführte. Wann der Händler auf dem Gelände zwischen der Hannoverschen Straße, dem Huxmühlenbach und der Meller Straße bauen will, ist noch nicht klar. Das Planungsrecht für ihn besteht bereits seit 1997. Jedenfalls ist die Zufahrt von der Meller Straße aus geplant statt wie von einigen Anwohnern gewünscht an der Hannoverschen Straße.

Mit dem Fahrrad zum Baumarkt an der Hannoverschen Straße: Die Verwaltung teilte mit, dass sie dem Wunsch von Radfahrern nach einer Möglichkeit zum Abbiegen erfüllen will, aber erst im Frühjahr. Die Markierungen brauchen beim Auftragen Wärme.

Ausblick auf das nächste Bürgerforum: Lastwagen auf dem Weg zum Logistikzentrum Egerland am Huxmühlenbach rauben manchen den Schlaf. Wie die Verwaltung mitteilte, ist die Firma aktiv geworden. Es habe sich herausgestellt, dass eine Lärmschutzwand nicht ausreiche. Ulrich Hus kündigte an, dass bis zum nächsten Bürgerforum mehr Details bekannt sein dürften.

Bildtext:

Wann kommt der Möbelmarkt? Die Feldhasen auf dem Gebiet zwischen der Hannoverschen Straße, dem Huxmühlenbach und der Meller Straße werden weichen müssen.

Eine Anwohnerin brachte die Idee von einer Rückkehr der Busspuren auf der Iburger Straße im Bürgerforum für die Stadtteile Fledder und Schölerberg ins Spiel. Ein weiterer Anwohner kam außerdem auf die Möglichkeit für eine Busspur in der Mitte der Straße. Fotos: Michael Gründel
Autor:
Jann Weber


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