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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
FDP ist gegen Berliner Kissen
Zwischenüberschrift:
Fraktionschef Thiele fordert Sperre statt Buckel
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück. Die Osnabrücker FDP ist dagegen, den Verkehr auf dem Westerberg durch sogenannte Berliner Kissen auszubremsen. Hintergrund ist der Protest von Anwohnern des Lieneschweges gegen vier Brems-Buckel, die testweise aufgebracht wurden. Sie befürchten zusätzlichen Lärm durch bremsende und wieder anfahrende Autos sowie Erschütterungen, wenn Busse und Lastwagen die Schwellen überfahren. 70 von 100 Anwohnern der betroffenen Teststrecke haben eine Protestnote an die Stadt unterschrieben.

Die Freien Demokraten sehen sich in ihrer Meinung bestätigt, dass die Aufpflasterungen nicht geeignet sind, um den Verkehr am Westerberg zu beruhigen. Die FDP hält an ihrer Forderung fest, einige Straßen, die stark mit Durchgangsverkehr belastet sind, für Autofahrer zu sperren.

Die Berliner Kissen sind ein Ergebnis der intensiven Beratungen am Runden Tisch Verkehrskonzept Westerberg, an dem sich Anwohner, Verwaltung und Politik und Fachleute beteiligt hatten. Der Arbeitskreis einigte sich auf ein Maßnahmenpaket, dass leichte Eingriffe in den Verkehr zulässt. Dazu gehören auch die Berliner Kissen, von denen insgesamt 31 im Stadtteil aufgebracht werden sollen. Der Testlauf auf dem Lieneschweg soll Klarheit bringen, ob die gewünschten Effekte eintreten und welches Produkt für die Osnabrücker Bedürfnisse am besten geeignet ist.

Durchfahrt verboten

Unser Vorschlag zur zeitnahen Verbesserung der Verkehrsproblematik im Bereich Westerberg waren Sperrungen der Durchfahrtmöglichkeiten für den motorisierten Individualverkehr im Bereich Albrecht-/ Caprivistraße und Mozart-/ Händel-/ Gluckstraße″, heißt es in der Mitteilung der FDP. Zum Ausdruck gebracht mit dem Verkehrsschild Verbot der Einfahrt Zeichen 267″, wie es weiter heißt. Wer einen Führerschein hat, weiß: Das ist das runde, rote Schild mit weißem Querbalken. Nur Busse und Rettungsfahrzeuge sollten nach Meinung der FDP freie Fahrt haben.

Am Westerberg ging es darum, einige Sofortmaßnahmen vorzunehmen, die als Blaupause für die anderen Stadtteile und Wohnquartiere hätten fungieren können. Kosten der Maßnahme wären vier Schilder gewesen″, erklärt FDP-Fraktionschef Thomas Thiele. Der FDP-Vorschlag wäre ein Kompromiss gewesen, der mit einer einfachen, preiswerten Lösung die Situation befriedet hätte″, so Thiele weiter. Jetzt sind die ersten von 31 installiert worden, und die Anlieger gehen bereits auf die Barrikaden. Das zeigt, dass die Anwohner mit dieser Vorgehensweise nicht einverstanden sind.″

Bildtext:

Statt Berliner Kissen lieber Durchfahrt verboten″: Das fordert die FDP für den Westerberg. Symbolbild: dpa
Autor:
pm/hin


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