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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Nachwuchs bei seltener Affenart
Zwischenüberschrift:
Polarfuchsmännchen und fünf Pinguine neu in den Zoo eingezogen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Im Zoo Osnabrück gibt es auch zum Herbst wieder einige neue Bewohner zu begrüßen. Besondere Freude macht den Verantwortlichen der Zuchterfolg bei den seltenen Weißscheitelmangaben.

Osnabrück. Nachwuchs und Neuzugänge hat der Zoo immer wieder zu melden. Jetzt sind ein Weißscheitelmangaben-Männchen und ein Totenkopfäffchen geboren worden. Ein neuer Polarfuchs und fünf Humboldt-Pinguine kamen aus anderen Zoos an den Schölerberg.

Besonders stolz ist der Tiergarten auf den Nachwuchs bei den seltenen Weißscheitelmangaben. Die Menschenaffen stehen auf der Liste der 25 am meisten bedrohten Primaten. Der Zoo ist seit Jahren im europäischen Zuchtprogramm aktiv. Am 5. Oktober kam Humberto zur Welt. Revierleiter Wolfgang Festel freut sich sehr über den kleinen Kerl. Außer uns halten in Deutschland nur zwei Zoos diese Affen″, sagt er. Die jungen Weißscheitelmangaben sind schon früh agil″, meint Festel. Dann wird er von seiner Mutter durchaus recht rabiat wieder eingefangen.″

Das enge Zusammenleben der Gruppe sei für den Fortbestand der Art sehr wichtig. Die Halbwüchsigen interessieren sich sehr für das Baby″, erzählt der Tierpfleger. Auf diese Weise lernten die Jungtiere die Aufzucht des Nachwuchses. Und bald schon wird in Osnabrück wieder ein Weißscheitelmangaben-Baby geboren werden: Affe Lara ist schwanger. Elf Totenkopfäffchen flitzen derzeit durch das Südamerika-Haus. Nur das neueste Mitglied der Gruppe ist noch nicht selbst unterwegs. Am 6. Oktober wurde wieder ein Jungtier geboren. Wir wissen noch nicht, was für ein Geschlecht der kleine Affe hat″, sagt Tierpflegerin Sabine Springmeier. Das Jungtier ist zurzeit immer am Körper der Mutter, guckt sich aber schon interessiert seine Umgebung an″, berichtet sie. In einigen Wochen wird das kleine Totenkopfäffchen vorsichtig immer selbstständiger werden und sich dann auch auf die vielen Leckereien stürzen.

Mit Louis hat Polarfüchsin Lisa jetzt wieder einen männlichen Mitbewohner. Das Männchen wurde im Mai dieses Jahres im Opel-Zoo Kronberg geboren und ist damit gut ein Jahr jünger als Lisa. Lisa war zunächst etwas zurückhaltend″, beschreibt Kerstin Seifert das erste Zusammentreffen der beiden Füchse. Ihr vorheriger Mitbewohner Baldur war im Frühjahr altersbedingt verstorben. Vorher hatte er der jungen Füchsin streitlos die Führung überlassen. Louis zeige von Anfang an mehr Selbstbewusstsein.

Fünf neue Pinguine

Jetzt hofft der Zoo auf eigenen Polarfuchs-Nachwuchs. Spannend wird der kommende Winter. Dann wechseln die Polarfüchse auf ihr Winterfell. Es gibt da zwei verschiedene Versionen. Noch wissen wir nicht, ob Louis ein Weiß- oder Blaufuchs ist.″

Größer geworden ist auch die Gruppe der Humboldt-Pinguine. Ein Männchen und vier Weibchen aus dem Zoo Bremerhaven sind nach Osnabrück umgezogen. Die Tiere sind in diesem Jahr geschlüpft und gewöhnen sich zurzeit noch im Innenbereich der Anlage an ihre neue Heimat. In einigen Wochen werden sie aber auch auf der Außenanlage zu sehen sein.

Bildtext:

Nachwuchs bei den stark bedrohten Weißscheitelmangaben: Am 5. Oktober wurde im Osnabrücker Zoo Humberto geboren. Foto: Jörn Martens

Polarfuchs Louis ist aus dem Taunus nach Osnabrück gekommen. Foto: Jörn Martens

Noch klammert sich das kleine Totenkopfäffchen dicht an seine Mutter. Bald schon wird es zusammen mit den anderen Affen durch das Südamerikahaus flitzen. Foto: Jörn Martens
Autor:
Robert Schäfer


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