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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Anreize für Szenemitglieder schaffen
Zwischenüberschrift:
Leserbrief
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zum Artikel Mehr Präsenz gegen die Drogenszene″ (Ausgabe vom 9. September) erhielten wir folgende Zuschrift von Käthe Kuhlage, Fachstelle für Sucht & Suchtprävention, Diakonisches Werk in Stadt und Landkreis Osnabrück.

Das Drogenhilfenetzwerk in Osnabrück ist gut aufgestellt. Das Café Connection vom Diakonischen Werk bietet an sechs Tagen der Woche Angebote, die von Drogengebrauchern/- innen genutzt werden. Es gibt Beratung, die zum Ausstieg aus der Sucht motiviert, und lebenspraktische Hilfen wie Spritzentausch, Essensangebote und Dusch- und Waschmöglichkeiten. Die Menschen vom Raiffeisenplatz werden mehrmals pro Woche von Sozialarbeitern/- innen aus dem Café im Rahmen der , Streetwork′ aufgesucht und über diese Angebote informiert. Die Streetworker erleben dort den Alltag der Szenemitglieder mit Höhen und Tiefen und auch immer wieder eine große Kooperationsbereitschaft. Die Stadt Osnabrück hat in dem Prozess, der sich um die Drogenszene am Raiffeisenplatz dreht, vorbildlich reagiert. Sie hat dafür gesorgt, dass Menschen zu Wort kommen, die sonst häufig überhört werden. Dies ist im Vergleich zu anderen Städten längst nicht der Regelfall. Schön wäre es, wenn sich der begonnene Dialog fortsetzt, die Anwohner ins Boot geholt werden und vor allem Taten folgen. Neben Toleranz und einer gewissen Offenheit für alternative Lebensgewohnheiten sind jetzt vor allem kreative Lösungsansätze und unbürokratische Hilfestellungen gefragt. Ein Beispiel wäre die Schaffung von spontanen, niedrigschwelligen Arbeitsgelegenheiten, um für Szenemitglieder Anreize zu schaffen, ihren Alltag umzustrukturieren. Die Streetworker des Diakonischen Werkes werden diesen Prozess mit Rat und Tat unterstützen.″

Käthe Kuhlage

Osnabrück
Autor:
Käthe Kuhlage


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