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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Die Todeskreuzung und der totale Verkehrskollaps
Zwischenüberschrift:
Leserbrief
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zum Artikel Todeskreuzung wird provisorisch umgebaut″ (Ausgabe vom 5. Oktober).

Als Osnabrücker Bürger, der die unterschiedlichen Verkehrsmittel Fahrrad und Auto gleichermaßen benutzt, fragt man sich angesichts des am Johannistorwall entstandenen Verkehrschaos, mit welchem fachlichen Know-how hier Verkehrsplanung betrieben wird. Wenn ernsthaft in einer Expertise behauptet worden sein soll, die einstreifige Verkehrsführung für verschiedene Richtungen auf dem Johannistorwall und den angrenzenden Straßen führe nicht zu einer nennenswerten Einschränkung des Verkehrsflusses, kann eine solche These doch nur wider besseres Wissen aufgestellt werden.

Die Schaffung einspuriger Fahrspuren auf einer viel befahrenen Ringverbindung führt absehbar zu langen Rückstaus, Stop-and-go-Verkehr auf dem Ring und damit auch zu einer Umweltbelastung, die vermeidbar wäre. Natürlich ist die Vielzahl großer Sattelzüge auf den Hauptverkehrsstraßen in Osnabrück ein Problem, vor allem die immer wieder festzustellende rücksichtslose Fahrweise gegenüber Radfahrern, die ja nicht nur am Johannistorwall in den letzten Monaten immer wieder zu tödlichen Unfällen geführt hat. Dann kann es aber doch nicht die Lösung sein, den ganzen Verkehr zum Erliegen zu bringen.

Vielmehr muss durch Schaffung von mehr Radfahrerzonen in Kreuzungsbereichen die Sichtbarkeit von Radfahrern verbessert werden und sicher auch über eine weitere Einschränkung des Schwerlastverkehrs im Innenstadtbereich nachgedacht werden.

Die jetzigen Lösungsversuche sind offensichtlich das Gegenteil von lösungsorientiert jedenfalls dann, wenn nicht die eigentlich gewollte Lösung der totale Verkehrskollaps auf dem Osnabrücker Wallring ist!

Werner Negwer

Osnabrück

Bildtext:

Die sogenannte Todeskreuzung Johannistorwall/ Kommenderiestraße soll sicherer werden. Foto: Gert Westdörp
Autor:
Werner Negwer


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