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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Ideen für die „Klimastadt Osnabrück″ gesucht
Zwischenüberschrift:
Wettbewerb für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene gestartet
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Was macht eine Klimastadt aus? Kinder und Jugendliche aus Osnabrück sind nun in einem Wettbewerb dazu aufgerufen, sich über Klimaschutz Gedanken zu machen.

Osnabrück. Gespannt lauschen die Mädchen und Jungen, als ihnen Umweltpädagoge Wolfgang Potratz erklärt, welchen Stecker sie wo platzieren müssen, damit das kleine Windrad funktioniert. Danach geht es nach draußen, wo die Sonne scheint. Die Kinder beobachten, wie sich das Windrad dank der Sonnenenergie dreht.

Im Museum am Schölerberg haben die Vorschulkinder der katholischen Kita St. Antonius in Voxtrup im Spiel mit der Sonne″ erfahren, wie aus Sonnenstrahlen Strom entsteht. Dieses Angebot gehört zum pädagogischen Begleitprogramm des Wettbewerbs Klimastadt Osnabrück″. In dessen Rahmen können Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 21 Jahre aus der Stadt Osnabrück einzeln, in Gruppen oder Klassen bis zum 31. Januar 2017 beim Museum am Schölerberg Beiträge zum Klimaschutz in Osnabrück einreichen.

Die Lokale Agenda 21 hat den Wettbewerb in Kooperation mit dem Masterplan 100 Prozent Klimaschutz″ der Stadt Osnabrück ausgelobt. Ob Film, Fotos, Comic, Reportage oder Projekt der Fantasie sollen keine Grenzen gesetzt werden, sagt Andrea Hein vom Museum am Schölerberg. Einzige Vorgabe: Die Beiträge müssen sich inhaltlich mit dem Thema Klimastadt″ beschäftigen. Außerdem müsse das eigene und nachhaltige Handeln erkennbar sein. Mit dem Wettbewerb sollen Kinder und Jugendliche für den Klimaschutz sensibilisiert werden, erklärt Cornelia Saure vom Fachbereich Umwelt und Klimaschutz der Stadt. Kinder und Jugendliche sollen sich mit Klimaschutz beschäftigen und über alltägliches Handeln nachdenken. Aber ohne erhobenen Zeigefinger″, betont Hein. Stattdessen sollen positive Alternativen aufgezeigt werden.

Insgesamt gibt es bei dem Wettbewerb, der unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Wolfgang Griesert steht, Preise im Gesamtwert von 4000 Euro, sagt Saure. Die Preisverleihung wird im Mai 2017 stattfinden.

Neben dem Wettbewerb gibt es das pädagogische Begleitprogramm, das einerseits immer wieder auf den Wettbewerb aufmerksam machen und andererseits das Thema Klimaschutz ins Bewusstsein rufen soll. Den Auftakt bildete das Spiel mit der Sonne. Auf der Messe Creativ( e) gestalten″ an diesem Sonntag, 23. Oktober, im Schloss stellen die Organisatoren den Wettbewerb ebenfalls vor. Im November ist zudem eine Baumpflanzaktion für Schüler geplant, im Dezember klimaneutrale Weihnachtsbastelei für Familien und im Januar ein Theater für Vor- und Grundschüler in der Lagerhalle.

Den Wettbewerb könne man auch als Auftakt zum Themenjahr Klimaschutz in Osnabrück: Global denken lokal handeln″ sehen, sagt Hein. Das Themenjahr richtete die Lokale Agenda 21 aus. Dabei sollen auch Erwachsene eingebunden
werden, beispielsweise in einem Koch-Workshop, in dem es nicht nur um nachhaltige Ernährung, sondern auch Küchengeräte gehen soll.

Bildtext:

Mit Sonnenkraft kann das Windrad betrieben werden aber mit der Puste von Felix, Ole und Paul (von links) dreht es sich natürlich auch. Foto: Jörn Martens
Autor:
Nina Strakeljahn
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