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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Radlern wird gehuldigt, obwohl sie dreist und rücksichtslos sind
Zwischenüberschrift:
Leserbrief
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zum Artikel Abstrampeln für eine fahrradfreundliche Stadt ADFC Osnabrück feiert 25-jähriges Bestehen″ (Ausgabe vom 26. September).

Eine weitere glorifizierende Lobeshymne auf die radelnden Verkehrsteilnehmer/- innen in Osnabrück! In regelmäßigen kurzen Abständen erscheinen diese öffentlichen Gunstbezeugungen in publikumswirksamen PR-Aktionen der Stadt wie in der NOZ.

Wie sieht der stets ausgeblendete, nicht auf Glanz polierte Großteil der , RADikalen′-Realität aus? Radfahrer/- innen brechen massenhaft Verkehrsregeln die Nennung der , Einzeldisziplinen′ erübrigt sich, sie sind sattsam bekannt. Hunderte Radler/- innen die permanent kleingeredeten, angeblich vernachlässigenswerten , Einzelfälle′ eben invadieren tagtäglich völlig selbstverständlich und bedenkenlos den Verkehrsraum der Fußgänger. Das tun sie in Fußgängerzonen wie auf allen möglichen Bürgersteigen und Gehwegen, sogar direkt vor Eisdielen (zum Beispiel Dielingerstraße), Cafés, Geschäften, Wohnhäusern, unter engen Arkaden (zum Beispiel Lyrastraße, Dielingerstraße). Sie unterlassen es nicht einmal dort, wo ihnen gut und sicher befahrbare Straßen und sogar Radwege zur Verfügung stehen. In erheblichem Maß verunsichern und gefährden sie indessen vor allem die vielen älteren Fußgänger/- innen.

Werden sie auf die Verkehrswidrigkeit ihres rücksichtslosen, riskanten Falschfahrens hingewiesen, reagieren sie in ihrer Überzahl gleichgültig bis arrogant, immer häufiger auch dreist-aggressiv mit vulgären Beschimpfungen und , Fingerzeigen′.

Die Stadt belobigt sie, huldigt ihnen förmlich. Die untätige Polizei lässt sie gänzlich ungehindert gewähren. , Die meisten Städte sind fußgängerfreundlicher′ so der in der NOZ vom 18. Mai ausführlich referierte Erfurter Masterstudent Jörg Kwauka über unsere Stadt. Seit Jahren werden fundamentale Belange der sich hilflos fühlenden, daher schweigenden Mehrheit der Fußgänger systematisch missachtet. Fußgänger/- innen sind für die bisherige Stadtratsmehrheit, die zuständigen städtischen Fachbereiche, die Lokalpresse Luft. Wie lange soll dieser Skandal im so angestrengt und exklusiv um , Fahrradfreundlichkeit′ ringenden Osnabrück noch anhalten?

Dieter Beck

Bund der Fußgänger e. V.

Stadtverband Osnabrück
Autor:
Dieter Beck


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