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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Naturschutzprojekt des Jahres
Zwischenüberschrift:
Bienenbündnis Osnabrück erhält bundesweite Auszeichnung
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Das Osnabrücker Bienenbündnis ist von den Kommunen für biologische Vielfalt″ zum Naturschutzprojekt des Jahres 2016 gekürt worden. Seit 2013 kümmert sich das Bündnis um neue Ansiedlungsmöglichkeiten für Wildbienen in Osnabrück.

Osnabrück. Das Besondere an Osnabrück ist, dass das Thema Bienenschutz so umfassend behandelt wird″, erklärt Tobias Herbst von den Kommunen für biologische Vielfalt″ den Grund für die Auszeichnung des Osnabrücker Bienenbündnisses. Insgesamt hatten sich 22 Kommunen mit 36 Projekten für die bundesweite Prämierung beworben. Wir sind sehr stolz in Osnabrück, den Preis gewonnen zu haben″, so Detlef Gerdts von der Stadt Osnabrück. Ausgezeichnet wurde das Osnabrücker Bienenbündnis unter anderem für den umfassenden Ansatz, die naturschutzfachlichen Maßnahmen sowie für die Anlage von heimischen Wildblumenwiesen. Die Kombination konkreter flächenbezogener Maßnahmen mit Beteiligungs- und Informationsangeboten hat uns von dem Projekt überzeugt. Das Thema Bienen ist zudem hochaktuell und bietet die Möglichkeit, gleich mehrere Aspekte des städtischen Naturschutzes, wie die Umwandlung von Rasen- in Wiesenflächen oder Naturerfahrung in der Stadt, miteinander zu verknüpfen″, so Robert Spreter, Geschäftsführer von den Kommunen für biologische Vielfalt″.

Im Juni 2013 beschloss der Rat in einem Aktionsplan, Maßnahmen gegen das Bienensterben in und um Osnabrück ins Leben zu rufen. Landwirte, Imker, Wissenschaftler, ehrenamtliche und hauptamtliche Naturschützer schlossen sich zusammen, um die Lebensbedingungen von Wild- und Honigbienen zu verbessern. Mittlerweile wurden rund 35 Hektar artenreiche Wiesenflächen als Lebensraum und Nahrungsquelle angelegt sowohl auf innerstädtischen als auch auf landwirtschaftlichen Flächen im Außenbereich. Artenreiche Wiesen und Krautsäume sind auch in Osnabrück selten geworden″, so Detlef Gerdts.

Sieben Partner

Zusammen mit sechs weiteren Partnern kümmert sich die Stadt Osnabrück um einen nachhaltigen Bienenschutz, da Bienen außerordentlich wichtig sind für die Bestäubung und die Verbreitung zahlreicher Pflanzen″, erklärt Detlef Gerdts. Über 560 Bienenarten leben in Deutschland um die 50 Prozent gelten als gefährdet und sind vom Aussterben bedroht. Ursachen sind die Ausbreitung von Bauflächen und Lebensräumen sowie die Beeinträchtigung von Nistplätzen und Trachtflächen.

An verschiedenen Standorten im innerstädtischen Bereich, unter anderem auf dem Gelände des Wissenschaftsparks Osnabrück, werden Wildpflanzensäume und Blühflächen angebaut, um Honig- und Wildbienen eine Nahrungsgrundlage zu liefern. Das umfassende Engagement der Naturschützer sowie die breite Vernetzung mit zahlreichen Kooperationspartnern seien schließlich ausschlaggebend gewesen, um das Bienenbündnis Osnabrück als Naturschutzprojekt des Jahres auszuzeichnen. In Osnabrück hat man es geschafft, nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Wildbienen zu leisten, sondern auch das Bewusstsein bei den Bürgern hervorzurufen″, so Tobias Herbst.

Bildtext:

Auszeichnung für den Wildbienenschutz: Das Osnabrücker Bienenbündnis hat für sein Engagement für blütenbestäubende Insekten von den Kommunen für biologische Vielfalt die bundesweite Prämierung zum Naturschutzprojekt des Jahres 2016 erhalten. Foto: David Ebener
Autor:
André Pottebaum


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