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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Als Gesellschaft gnadenlos verloren
Zwischenüberschrift:
Leserbriefe
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zur Situation der Radfahrer in Osnabrück, u. a. zum Leserbrief von Dieter Beck Radlern wird gehuldigt, obwohl sie dreist und rücksichtslos sind″ (Ausgabe vom 1. Oktober).

Der Leserbriefautor Beck hat mit Sicherheit recht, wenn er eine zunehmende Verwahrlosung der Sitten im Straßenverkehr anmahnt. Da ich zu Fuß, mit Fahrrad, mit Pkw und Lkw unterwegs bin, kann ich Folgendes sagen: Jede Gruppe im Verkehr pennt mal, macht Fehler, hält sich nicht an die Straßenverkehrsordnung. Es gibt sogar ausgesprochen merkwürdige Mitmenschen im Verkehr. Nichtsdestotrotz bremse ich trotzdem für jeden, denke mir meinen Teil und übe mich nicht in Pauschalurteilen. Etwas mehr Gelassenheit und gegenseitige Rücksichtnahme sind sicherlich angebracht.″

Uwe Trettin

Lotte

Als Anwohner der Katharinenstraße erlebe ich fast täglich, dass Radfahrer sich verkehrgefährdend verhalten und dann noch der Meinung sind: , Wieso, hier ist doch eine Fahrradstraße.′ Auch wenn die Straßenverkehrsordnung 67 StVO) den Radlern besondere Rechte einräumt, gilt auch hier unter anderem das Rechtsfahrgebot. Zudem steht im § 1 der Straßenverkehrsordnung Folgendes: 1. Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht. 2. Wer am Verkehr teilnimmt, hat sich so zu verhalten, dass kein anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird. Geht man davon aus, dass fast alle Radfahrer auch im Besitz einer Fahrerlaubnis sind, sollte diese Grundregel eigentlich bekannt sein und nicht, wie viele meinen, dass auf dem Fahrrad fast alles erlaubt ist.″

Helmut Huzarski

Osnabrück

Ich selber bin beides, Radfahrer (e-unterstützt) wie auch Autofahrer. Wenn jeder auf seine Rechte pocht, haben wir als Gesellschaft gnadenlos verloren. Nach meinem Empfinden benehmen sich viele Radfahrer rücksichtslos gegen Fußgänger, andere Radfahrer und auch gegen den Autoverkehr. Wer ohne Licht im Straßenverkehr [. . .] unterwegs ist, weiß nicht, was er/ sie verbricht. Der Autofahrer hat keine Chance, rechtzeitig den Radfahrer zu erkennen und zu schützen. […] Wie durcheinander sind selbst die Politiker, die immer noch glauben, Osnabrück sei für Radfahrer gebaut wie zum Beispiel Münster? Nur wenn alle einander achten, wird es gelingen, den Verkehr in vernünftige Bahnen zu bringen. Die Fußgänger sind dabei die am meisten gefährdeten Teilnehmer. Besonders, wenn in Hochgeschwindigkeit über die schmalsten Fußwege gebrettert wird. Menschlichkeit ist angesagt!

Reinhard Koormann

Osnabrück

Bildtext:

Konflikte zwischen Rad- und Autofahrern gehören zum Alltag. Foto: David Ebener
Autor:
Uwe Trettin
 
Helmut Huzarski
 
Reinhard Koormann


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