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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Keine Gefahr für das Trinkwasser in Osnabrück
Zwischenüberschrift:
Deponie wurde untersucht
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Gefahr, die von dem Material im ehemaligen Steinbruch an der Bomblatstraße in Osnabrück ausgeht, ist sehr gering. Das hat die Prüfung der Unteren Wasserbehörde ergeben.

Mit welchem Material ist der ehemalige Steinbruch an der Bomblatstraße am Schölerberg verfüllt worden, und besteht eine Gefahr für das Trinkwasser? Mit dieser Frage hat sich die Untere Wasserbehörde bei der Stadt beschäftigt. Mehrere Bohrungen auf dem Gebiet der ehemaligen Bauschuttdeponie wurden dafür in zwölf bis 15 Meter Tiefe durchgeführt.

In absehbarer Zeit gehe von der Deponie für das Trinkwasser keine Gefahr aus, erklärte Ingrid Foitzik, Geologin der Unteren Wasserbehörde im Fachbereich Umwelt und Klimaschutz, der Stadt. In 1000 Jahren könnte es eventuell eine kleine Überschreitung unserer heutigen Geringfügigkeitsschwellen geben″, fügte sie hinzu.

Die Bohrungen ergaben, dass vor allem Steine und Bauschutt in der Deponie zu finden sind. Aber auch andere Abfälle wie Teppiche oder Schlacken waren dort abgelegt. Untersucht wurde, inwiefern die Stoffe löslich sind und ob sie somit ins Grundwasser gelangen könnten.

In Osnabrück gibt es mehrere Steinbrüche, die als Deponien genutzt wurden. Jeden einzelnen zu untersuchen sei sehr teuer, sagt Foitzik. Die Aktenlage mit Zeugenaussagen für die Deponie am Ziegenbrink sei gut gewesen, so habe man davon ausgehen müssen, dass dort neben Bauschutt und Steinen auch andere Abfälle abgelagert wurden. Ein weiterer Grund für die Untersuchungen sei ein Trinkwasserbrunnen der Stadtwerke in der Nähe gewesen. Deshalb wurde exemplarisch diese Deponie ausgesucht, denn wenn es hier nichts gebe, kann man sich die anderen ersparen″, erklärte Foitzik.

Bildtext:

Nach belastetem Sickerwasser der ehemaligen Bauschuttdeponie am Ziegenbrink wurde bereits 2014 gebohrt. Foto: Jörn Martens
Autor:
nst


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