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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
„Funde in Osnabrück zeigen″
Zwischenüberschrift:
Jasper fordert Dauerausstellung der Bronzezeit-Artefakte
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die im Sommer dieses Jahres in Lüstringen ausgegrabenen Funde aus der Bronzezeit sollen nach dem Willen des Landes demnächst befristet in Osnabrück ausgestellt werden. Das ist zu wenig, findet der CDU-Landtagsabgeordnete Burkhard Jasper.

Darum geht es konkret: Im Juli haben Archäologen im Grabungsgebiet an der Sandforter Straße nahe dem Umspannwerk in Lüstringen wertvolle Funde aus der Bronzezeit freigelegt auf einer Fläche, die als Standort für ein Regenrückhaltebecken vorgesehen ist. Fast wären die Schmuckstücke damals wohl für immer in der Versenkung der Geschichte verschwunden, wenn sich nicht die Experten der Stadt- und Kreisarchäologie um Leiter Bodo Zehm eingeschaltet hätten.

Die Pläne aus dem Jahr 2006 für den Bau des Regenrückhaltebeckens lagen dem zuständigen Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege (NLD) nicht vor, und auch wissenschaftliche Hinweise auf mögliche Funde gab es offenbar nicht. Kurz bevor die Bagger anrückten, entdeckte ein von Zehm engagierter Sondengänger jedoch Schmuck aus der Bronzezeit.

Ende Oktober sollen die Ergebnisse vom NLD gemeinsam mit der Stadt in einer Pressekonferenz präsentiert werden. Das geht aus einer Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage Jaspers hervor, die unserer Redaktion vorliegt. In dem Schriftstück ist die Rede von einer befristeten Präsentation″ der Funde in Osnabrück. Geht es nach Jasper, soll die Stadt die Voraussetzungen dafür schaffen, die wertvollen Gegenstände nicht nur zeitweise, sondern dauerhaft in Osnabrück zu zeigen.
Autor:
pm/sph


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