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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Millionen in den Sand gesetzt
Zwischenüberschrift:
Leserbrief
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zum Artikel Kein Geld aus Berlin für neue Schleusen Große Schiffe bleiben außen vor: Verkehrsminister Dobrindt hält Osnabrücks Hafen für Auslaufmodell″ (Ausgabe vom 26. September).

Vor etlichen Jahren wurde der Stichkanal Osnabrück für größere Schiffe erweitert. Danach wurden alle Brücken abgerissen, zum Teil wunderschöne Brücken, jedenfalls funktionsfähig, und durch neue große Brücken ersetzt. Damit waren erst mal 50 Millionen Euro weg. Und das, ohne zu wissen, ob zeitnah die beiden Schleusen Hollage und Haste auch neu gebaut werden für die modernen Großmotorgüterschiffe.

Sie werden wohl nicht gebaut. Wie konnte man eine so teure Baumaßnahme veranlassen, ohne dass feststeht, dass das Projekt auch zu Ende geführt wird? So war es eine sinnlose Investition.

Man stelle sich mal vor, die Stadt Osnabrück nimmt 50 Millionen Euro in die Hand und erschließt ein neues Gewerbegebiet, mit Straßen, Anschlüssen und allem. Doch dann stellt sich heraus, keiner will dahin, dumm gelaufen. Welch einen Aufschrei gäbe das.

Die 50 Millionen Euro für die Kanalerweiterung waren keine städtischen Gelder, sondern Bundesmittel. Trotzdem sind sie weg. Wenn man bedenkt, wie sich die Stadt mit kleineren Ausgaben plagen muss wie Schulsanierung, Kinderkrippen, Kulturförderung... Was könnten da 50 Millionen segensreich sein.

Ob der Schleusenneubau wirtschaftlich sinnvoll ist bei weniger als einer Handvoll Schiffe pro Tag, kann ich nicht beurteilen. Aber wo bleibt die Gesamtverantwortung? […]″

Heinz Wüppen

Osnabrück

Bildtext:

Sieht die Zukunft für den Hafen düster aus? Das Verkehrsministerium zumindest scheint den Binnenschiffverkehr in Deutschland langfristig ohne Osnabrück zu planen. Foto: J. Dierks
Autor:
Heinz Wüppen


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