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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Osnabrücker gründet Start-up-Unternehmen
Zwischenüberschrift:
Initiative für den Klimaschutz in den USA
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück/ New York. Der aus Osnabrück stammende Jungunternehmer Robin Haack hat zu Beginn des Jahres ein Start-up-Unternehmen in den USA gegründet, um gegen den anhaltenden Klimawandel zu kämpfen. Sein Ziel ist eine CO2-neutrale Welt, in der jeder Einzelne seine Emissionsabgaben kompensiert. Um das Projekt zu realisieren, hat er eine Crowd funding-Seite eingerichtet und hofft auf tatkräftige Unterstützung.
Abgase, Abfall, Lärm und Abwasser belasten die Umwelt und tragen dazu bei, dass sich die Erde nachhaltig verändert. Eine Konsequenz ist der dauerhafte Anstieg der globalen Erwärmung. 2015 war das bislang wärmste Jahr seit Beginn der weltweiten Wetteraufzeichnungen. Auf dem Klimagipfel in Paris im vergangenen Jahr wurde beschlossen, die Erderwärmung bis zum Ende des Jahrhunderts auf weniger als zwei Grad Celsius im Vergleich zur vorindustriellen Zeit zu begrenzen.
Für Robin Haack Grund genug, selbst für eine CO2-neutrale Welt einzustehen. Seit 2010 lebt der aus Osnabrück stammende Jungunternehmer in den USA und hat sich nach dem Studium in Deutschland und England sowie der beruflichen Orientierung als Unternehmensberater in den Vereinigten Staaten Anfang des Jahres einem neuen Projekt gewidmet: evolutionR″. Mit seiner Idee möchte er Privatpersonen und Jungunternehmer zusammenbringen, um effektiv etwas gegen die globale Erderwärmung zu tun. Wir werden es möglich machen, dass jeder seinen CO2-Fußabdruck mit minimalem Aufwand ausgleichen kann″, sagt Robin Haack. Er möchte Menschen wachrütteln, sich bewusster und nachhaltiger mit unserem Planeten zu beschäftigen und sich dauerhaft für den Klimawandel zu engagieren.
Mithilfe einer App soll künftig ermittelt werden, für wie viele Tonnen Treibhausgase jeder Einzelne, aufgrund des Konsums, der Müllproduktion oder auch des Reiseverhaltens, persönlich verantwortlich ist. Mit einem Monatsbeitrag von 10 bis 20 Euro können Privatpersonen die eigens produzierte Menge an CO2 dann ausgleichen. Für den gespendeten Beitrag werden anschließend Bäume gepflanzt, Algenfarmen errichtet oder Solaranlagen installiert. Mit seiner Idee will Robin Haack dem lahmenden Mühlwerk der Regierungen entgegenwirken und eine effektivere sowie kostengünstigere Alternative für den Klimaschutz anbieten. Bei den Klimazielen spielen die Regierungen Roulette mit uns″, sagt er und ergänzt: Man denkt immer, dass der Klimawandel einen nicht selbst betrifft, dabei hat jeder die Möglichkeit, ohne viel Aufwand etwas dafür zu tun.″
Zusammen mit seinem zehnköpfigen Team, bestehend aus Umweltforschern, Programmierern oder auch Designern, will der Jungunternehmer künftig Emissionsrechte erwerben, um möglichst effizient gegen Schadstoffemissionen anzuarbeiten. In Kooperationen mit global agierenden Unternehmen, die mögliche Projekte wie Algenfarmen oder Solaranlagen unterstützen, wird künftig versucht, den CO2-Abdruck der Menschen auszugleichen.
Mittels einer Crowdfunding-Kampagne soll die App Ende des Jahres auf den Markt kommen zunächst nur in den USA und China. 2017 soll die App auch in den G-20-Staaten veröffentlicht werden. Für die Umsetzung des Projektes ist der Jungunternehmer auf Unterstützung angewiesen. Interessierte können sich auf der Website des Unternehmens informieren oder auf der Crowdfunding-Seite finanzielle Unterstützung leisten.

Bildtext:

Robin Haack Foto: evolutionR
Autor:
apo


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