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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Parkhaus bleibt geschlossen
Zwischenüberschrift:
Centerinvestor dementiert Gerüchte – Ausgrabungen beendet
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Das Parkhaus an der Großen Rosenstraße bleibt geschlossen. Centerinvestor Unibail Rodamco wies Spekulationen zurück, wegen der Verzögerungen beim Bau des Einkaufszentrums würde das Parkhaus wieder in Betrieb genommen.

Einen Monat früher als geplant haben die Archäologen die Grabungen am ehemaligen Wöhrl-Parkhaus im Hinterland des Neumarktes beendet. Spekulationen, dass nach Abrücken der Bodenforscher die Parkgarage wieder in Betrieb genommen werde, entbehrten jeglicher Grundlage, teilte Unibail Rodamco auf Anfrage mit. Projektmanager Björn Reineking beantwortete die Frage nach einer Wiedereröffnung kurz und klar mit einem Wort: Nein.″

Die Verzögerungen beim Bau des Einkaufscenters hatten Mutmaßungen ausgelöst, dass das Parkhaus zum Weihnachtsgeschäft vorübergehend geöffnet werde. Unibail Rodamco ist seit 2013 Eigentümerin der Immobilie. Das Parkhaus wurde im Juli stillgelegt, gleichzeitig begannen die Archäologen mit den Grabungen.

Die Bodenuntersuchungen sind abgeschlossen. Überraschungen erlebten die Forscher nicht, wie Chefarchäologe Bodo Zehm sagt.
Immerhin sei es gelungen, einen weiteren Teil der mittelalterlichen Bebauung zu rekonstruieren und die Geschichte der Neustadt weiter aufzuhellen. In diesem Quartier südlich des Neumarktes lebten im 12. und 13. Jahrhundert vor allem Wollweber und Tuchmacher. Es habe keine Funde gegeben, die eine höhere gesellschaftliche Stellung erkennen lassen″, erklärt Bodo Zehm. Die höheren Zehntausend lebten also woanders in der Stadt.

Allerdings gönnten sich die Textilproduzenten wohl auch den einen oder anderen Luxus. Darauf weist das Fragment einer Aquamanile hin, das waren edle Gießgefäße, die zum Händewaschen bei Tisch dienten. Das Fundstück hat die Form eines Pferdekopfes. Die Ergebnisse der archäologischen Untersuchungen sollen Anfang kommenden Jahres aufgearbeitet sein und dann zunächst fachintern veröffentlicht werden.

Die Grabungen haben nach Zehms Angaben 150 000 Euro gekostet, 25 000 Euro weniger als geplant. Das vorzeitige Ende hat die Kosten gesenkt. Es gilt das Verursacherprinzip: Bezahlen muss der Investor Unibail Rodamco.

Bildtext:
Die archäologischen Grabungen an der Großen Rosenstraße sind beendet. Das Parkhaus bleibt geschlossen.
Foto:
hin
Autor:
hin


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