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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Bauarbeiten im Schnatgang noch bis Mai 2017
Zwischenüberschrift:
Anwohnern geht es zu langsam voran – Hohe Staubbelastung
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Im Schnatgang geht es voran. Langsam. Ganz langsam. Für die Anwohner zu langsam. Seit 2014 leben sie mit den Bauarbeiten und wundern sich über die Baustellenabläufe und die Dauer der Maßnahme.
Seit Oktober 2014 erneuern die Stadtwerke die Kanalisation im Schnatgang. Die Kanal- und Straßenbauarbeiten reichen vom Schlosswall bis zur Wüstenstraße. Während der Kanalbau fast am Ziel ist, wartet die Oberfläche auf einem Großteil der Strecke noch auf ihr endgültiges Gesicht. Wir werden Ende Oktober mit allem durch sein″, sagt Daniela Fiege, bei den Stadtwerken zuständig für den Kanalbau. Das Bauunternehmen habe dann etwa eineinhalb Monate länger gebraucht, als zunächst veranschlagt war. Das sei nicht schön, bei einer so großen Maßnahme aber auch nicht ungewöhnlich. Die Arbeiter seien im Untergrund auf einige Überraschungen gestoßen, die zu der Verzögerung geführt hätten.
Mit einem sechswöchigen Verzug könnten die Anwohner ja notfalls noch leben. Auf Unverständnis stößt aber die Tatsache, dass wochenlang″ in einigen Abschnitten nichts passiert. Hier seien die Kanalarbeiten abgeschlossen, aber der Straßenbau, also sozusagen das Finish, komme nicht voran, klagt ein Anwohner. Vor allem die Staubentwicklung nervt demnach. Er könne nicht mehr bei offenem Fenster schlafen, weil der Wind die Oberfläche der ungeteerten Straße in sein Schlafzimmer verlagere. Und wenn er aus dem natürlich geschlossenen Fenster schaue, sehe er seit Wochen auf der Baustelle vor seiner Haustür keinen Menschen.
Im Wesentlichen teilen sich zwei Firmen die Arbeit in der Straße. Ein Unternehmen hat für die Stadtwerke den Kanalbau übernommen, die zweite Firma im Auftrag der Stadt den Straßenbau.
Die Stadtwerke seien in der bei auf zwei Jahre angesetzten Bautätigkeit um sechs Wochen in Verzug, was bei der zeitlichen Länge eine tolerierbare Größe darstelle, teilt die Stadt auf Nachfrage mit. Die Straßenbauarbeiten könnten erst dann erfolgen, wenn die Kanalbauarbeiten abgeschlossen seien – „ und dann eben leider auch mit den sechs Wochen Verzögerung″. Zurzeit werde im Abschnitt zwischen Langer Straße und Parkstraße gearbeitet. Die Fertigstellung werde etwa Mitte Oktober erfolgen. Ab dann soll das Befahren des Schnatgangs zwischen Schlosswall und Parkstraße wieder möglich sein wird. Mit einem endgültigen Ende der Bauarbeiten rechnet die Stadt im Mai kommenden Jahres.

Bildtext:

Wo der Asphalt aufhört, fängt der Staub im Schnatgang an sehr zum Ärger der Anlieger. Foto: Elvira Parton
Autor:
dk


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