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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Züge mit Brennstoffzelle rollen ab 2017
Zwischenüberschrift:
Niedersachsen übernimmt Vorreiterrolle – Probebetrieb mit zwei Fahrzeugen
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück. Niedersachsen übernimmt eine Vorreiterrolle im Schienenverkehr und wird ab Ende 2017 die weltweit ersten mit Brennstoffzellen ausgerüsteten Züge fahren lassen. Der neue Zug wird von Wasserstoff-Brennstoffzellen (die einer Batterie ähnlich sind) mit Strom versorgt. Chemische Energie wird in elektrische Energie umgewandelt und das bei einem hohen Wirkungsgrad. Das Fahrzeug gibt lediglich Wasserdampf und Kondenswasser ab und fährt außerdem vergleichsweise geräuscharm.

Die mit dieser emissionsfreien Technik ausgerüsteten Züge sollen im Netz der Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser (evb) im regulären Fahrbetrieb eingesetzt werden. Das gab das niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr am Dienstag bekannt.

Die evb, deren Mehrheitseigner das Land Niedersachsen ist, bedient vor allem die Strecken Cuxhaven–Bremerhaven und Buxtehude–Bremerhaven. Zunächst ist hier an einen Probebetrieb mit zwei Fahrzeugen gedacht.

Die neuartigen Fahrzeuge stammen aus dem Alstom-Werk in Salzgitter. Gemeinsam mit Alstom-Vorstand Andreas Knitter wird Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) eine Absichtserklärung zum weiteren Einsatz von Brennstoffzellen-Fahrzeugen unterzeichnen.
Gerade auf Strecken, auf denen hauptsächlich der Nahverkehr unterwegs ist, brauchen wir genau diese Lösung mit Brennstoffzellen ″, sagte Lies. Diese Züge stellen auf bisher nicht elektrifizierten Strecken eine nachhaltige Alternative zur herkömmlichen Diesellok dar″, so Lies.

Über die Landesnahverkehrsgesellschaft soll ein Projekt für den Regelbetrieb mit 14 Fahrzeugen ab Ende 2020 vorbereitet werden.

Bildtext:
Die neuartigen Fahrzeuge mit Brennstoffzelle stammen aus dem Alstom-Werk in Salzgitter.
Foto:
Alstom

Brennstoffzelle

Eine Brennstoffzelle erzeugt Strom. Sie funktioniert wie ein Mini-Kraftwerk: Sie macht aus Wasserstoff und Sauerstoff elektrischen Strom und Wärme. Der Erfinder der Brennstoffzelle war der Brite Sir William Robert Grove. Die Brennstoffzelle wird immer häufiger als Antrieb für verschiedene Verkehrsmittel genutzt. Denn dieser Antrieb ist leise, sauber, und er benötigt kein Benzin.

Einige Busse und Autos haben schon einen Brennstoffantrieb. In Niedersachsen sollen bald die ersten Züge mit diesem Antrieb fahren. Sie können auch dort fahren, wo es keine Oberleitungen für Strom gibt.

Brennstoffzellen sind außerdem gut für unsere Umwelt, weil sie keine schädlichen Abgase in die Luft pusten. Das ist wichtig, um die Folgen des Klimawandels gering zu halten. Das geht zum Beispiel, indem wir verhindern, dass Kohlendioxid und Methan in die Luft gelangen. Bei der Energieerzeugung mit Kohle oder Öl entstehen viele Abgase, die gefährlich für die Umwelt sind. Deshalb wird überlegt, wie man auf andere Weise Energie erzeugen kann. dbl

NA KLAR!

Erzählnachricht für Kinder
Autor:
Svenja Kracht


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