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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Bilder aus der Naturgeschichte zum Hineinschlüpfen
Zwischenüberschrift:
Ausstellung „Tricture 3D″ um zwei Osnabrück-Motive erweitert
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Seit Februar gastiert die Ausstellung Tricture Osnabrücker Naturgeschichte in 3D″ im Museum am Schölerberg. Mit Unterstützung der Osnabrücker Sparkassenstiftung hat das Museum die Ausstellung jetzt um zwei regionale Motive erweitert.

Das Museum gab die Bilder bei einer Gruppe chinesischer Künstler in Auftrag. Die Motive: Uhu-Brut vor dem Osnabrücker Dom und ein Meteoriteneinschlag vor dem Hauptbahnhof. Durch die neuen Bilder haben wir zusammen mit einem Bild der Wanderausstellung eine Art Osnabrücker Trilogie geschaffen″, so Norbert Niedernostheide, kommissarischer Direktor des Museums am Schölerberg. Das schon vorhandene Bild zeigt eine Szene aus dem Karbonwald, der vor rund 300 Millionen Jahren die Region bedeckte. Darauf unter anderem zu sehen: ein Riesentausendfüßer, der seinerzeit eine Länge von 2, 5 Metern erreichte, und eine Riesenlibelle, die es auf stattliche 70 Zentimeter Flügelspannweite brachte in der Periode des Karbons waren Klima und Atmosphäre so beschaffen, dass Tiere und Pflanzen besser gedeihen konnten.

Die Ausstellung Tricture ist ein Projekt der Eli GmbH aus Königsstein im Taunus. Die bis zu 15 Quadratmeter großen Gemälde stellen Situationen aus verschiedenen Erdzeitaltern dar. Norbert Niedernostheide konstatiert einen starken Bezug zum Osnabrücker Land. Es gibt hier unglaublich viele erdgeschichtlich bedeutsame Funde; zum Beispiel viele versteinerte Tiere am Piesberg oder die Funde großer Mengen von Zahnmaterial beim Ausbaggern des Rubbenbruchsees. Mit den neuen Bildern haben wir die Ausstellung noch mehr in Osnabrück geerdet.″ Und mit Blick auf das Bild vom fiktiven Meteoriteneinschlag vor dem Hauptbahnhof: Wenn die Leute anfangen zu spekulieren, ob das wirklich passieren kann, dann haben wir alles richtig gemacht.″

Von den 3-D-Gemälden lassen sich erstaunliche Fotos schießen, vor allem per Smartphone. Wenn man sich entsprechend in Position stellt, sieht es etwa so aus, als lande die Riesenlibelle direkt auf dem Kopf. Einige der Bilder sind auch begehbar, sodass der Abgelichtete sich in der Szene zu befinden scheint. Wie das funktioniert? Einfach Smartphone oder Kamera mitbringen und ausprobieren der ganz Spaß ist eigentlich selbsterklärend.

Ganz billig waren die beiden zusätzlichen Gemälde nicht: 10 000 Euro kostete ihre Herstellung. Die Osnabrücker Sparkassenstiftung stellte das Geld bereit. Das Museum ist mit dem konkreten Anliegen an uns herangetreten″, so Ingo Brinkmann, Leiter der Marktdirektion Osnabrück-Mitte. Der regionale Bezug sei eindeutig gegeben, somit stand der Unterstützung nichts im Weg. Die Finanzierung solcher Projekte ist immer eine Herausforderung. So was funktioniert nur, wenn man Partner findet″, sagt Norbert Niedernostheide.

Tricture″ ist im Museum am Schölerberg noch bis zum 13. November zu sehen, dann wandert die Ausstellung weiter nach Dresden. Ob die Osnabrücker Bilder als Leihgabe mit auf die Reise gehen, ist momentan noch nicht klar.

Noch mehr erleben:

Die Wochenendtermine der Region auf veranstaltungen.noz.de

Bildtext:
Meteorit am Hauptbahnhof: Norbert Niedernostheide und Ingo Brinkmann (von links) gehen in Deckung.
Foto:
Gründel
Autor:
mstr


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