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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
55 uralte Volkswagen zu bestaunen
Zwischenüberschrift:
Brezelfenstervereinigung trifft sich in Osnabrück
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zeugen der Industriekultur: Am Wochenende machte die Brezelfenstervereinigung bei ihrem Herbsttreffen in Bissendorf Station am Museum Industriekultur in Osnabrück. 55 Uralt-Käfer konnten bestaunt werden.
Osnabrück. Nein, mit Backwaren haben die Brezelfenster nichts zu tun. Vielmehr geht es dabei um die Heckscheiben der ganz frühen VW Käfer, die in der Mitte noch geteilt sind und dadurch mehr oder weniger entfernt an die Bäckerspezialität erinnern. Die Brezelfenstervereinigung ist der Verein der Freunde der Uralt-Käfer bis Baujahr 1957″, sagte Silke Hoffmann, die nicht nur Mitglied des Käfer-Clubs Osnabrück ist, sondern eben auch des bundesweit tätigen Brezelfenster-Vereins. Sie und ihr Mann Michael hatten das Herbsttreffen federführend organisiert, der ortsansässige Käfer-Club half bei der Durchführung.
Zwei Tage lang, von Freitagnachmittag, dem Anreisetag, bis Sonntagmittag, trafen sich die Freunde der Uralt-VWs in Bissendorf, fachsimpelten über ihre wunderhübsch anzuschauenden Karossen, hatten bei einem Teilemarkt Gelegenheit, das eine oder andere Ersatzstück für ihre Schätzchen zu erwerben, oder erkundeten bei Ausfahrten die Region. 55 Fahrzeuge nahmen teil.
Der große Tag der Ausfahrt war am Samstag. Von Bissendorf ging es zum Mittagessen nach Ostercappeln und weiter zum Kaffeetrinken ins Museum Industriekultur. Am alten Zechenbahnhof und Haseschachtgebäude machten die Karossen, die selber Wahrzeichen der Industriekultur sind, eine ganz besonders gute Figur. Zur Wirtschaftswunder-Ausstellung vor einigen Jahren war das Museum schon einmal auf uns zugekommen, sodass wir die Anfrage als Ziel der Ausfahrt nun gerne an das Museum richten konnten″, sagte Silke Hoffmann. Und Museumsleiter Rolf Spilker bestätigte, dass er die Gäste gern in seinem Museum begrüßt.
Zu diesen gehörten auch Heinrich und Ludwig Oetzinger. Vater und Sohn waren im Karmann Ghia samt Wohnwagen in neun Stunden von München aus nach Osnabrück gereist. Als Ghia-Fahrer freuten sich die beiden besonders auf den letzten Programmpunkt des Treffens. Denn am Sonntagvormittag, kurz vor der Abreise der Oldtimerfreunde, stand noch ein Besuch der Karmann-Sammlung im Osnabrücker VW-Werk an.

Bildtext:

Schöner Lack, betagte Karossen: Die Brezelkäfer-Freunde trafen sich am Museum Industriekultur.

Foto: Egmont Seiler
Autor:
Ullrich Schellhaas


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