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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Wilderei im Landkreis Osnabrück
Zwischenüberschrift:
Bisher sieben Fälle entdeckt – Jägerschaft Osnabrück-Land setzt Belohnung aus
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Nein, es gibt sie nicht nur in Heimatromanen, in denen die Wälder ewig rauschen und hinterhältige Wilddiebe nachts auf Pirsch gehen: Wilderer sind auch im Osnabrücker Land unterwegs.
Auch in den Revieren der Jägerschaft Osnabrücker Land gab es inzwischen mehrere Fälle: Rehe fanden in heimtückisch ausgelegten Schlingen einen qualvollen Tod″, ärgert sich Kreisjägermeister Joachim Nieberg aus Bissendorf, so etwas habe ich hier noch nicht erlebt, wir sind zutiefst bestürzt.″
Seit einiger Zeit häufen sich die Fälle von Wilderei mit der Schlinge. Daneben wurden auch von Kleinkaliberschüssen verletzte Rehe verendet aufgefunden. Bisher entdeckten die Jäger sieben Fälle von Wilderei .
Hier sind eindeutig Wilddiebe am Werk, und wir wollen uns nun an die Öffentlichkeit wenden. Wilderei ist eine Straftat″, so der Vorsitzende der Jägerschaft Osnabrück-Land, Reinhard Korbel. Inzwischen hat die Jägerschaft auch Anzeige gegen unbekannt gestellt.
Außerdem haben die Jäger eine Belohnung von 200 Euro für Hinweise ausgesetzt, die zur Ergreifung der Täter führen. Hinweise nimmt Reinhard Korbel, Telefon 0 54 03/ 45 53, entgegen.
Auch unabhängig davon, dass den Tieren mit den Schlingen unnötiges Leid zugefügt und die Schlingenjagd deshalb nach dem Bundesjagdschutzgesetz verboten ist: Wilderei ist kein Kavaliersdelikt. Wer unter Verletzung fremden Jagdrechts oder Jagdausübungsrechts Wild nachstellt, es fängt, erlegt oder sich oder einem Dritten zueignet, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft, in besonders schweren Fällen reicht das Strafmaß von drei Monaten bis zu fünf Jahren.

Bildtext:

Etliche Rehe fanden in den in den Revieren ausgelegten Schlingen einen qualvollen Tod. Foto: Jägerschaft Osnabrück-Land
Autor:
pm


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